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Mit Mido in die 1960er-Jahre abtauchen

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Mit der „Ocean Star Decompression Timer 1961“ erscheint die Neuauflage der „Ocean Star Skin Diver Watch“ – ein Mido-Erfolgsmodell der 1960er-Jahre im auffälligen Retro-Design. Die bunte Anzeige der Dekompressionszeiten deuten unmissverständlich auf das Einsatzgebiet hin – die Unterwasserwelt.

Die in Anlehnung an das Erscheinungsjahr des Originalmodells auf 1.961 Exemplare limitierte Hommage-Version wird in einem polierten 40,5-Millimeter-Durchmesser angeboten. Die markanten Gestaltungselemente von damals werden dabei mit den technischen Möglichkeiten von heute in die Gegenwart transformiert. Dazu gehören unter anderem die drehbare Countdown-Lünette und natürlich die farbige Dekompressionstabelle unter einem Saphirglas in „Glass-Box“-Bauweise. Das Kaliber 80, das eine Gangreserve von bis zu 80 Stunden mitbringt, treibt die „Ocean Star Decompression Timer 1961“ an.

Ein neben der Seriennummer eingraviertes Seestern-Motiv ziert ihren Gehäuseboden aus Edelstahl. Jedes Modell wird mit drei leicht austauschbaren Armbändern geliefert.

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Um die Berechnungen vor und während des Tauchgangs zu erleichtern, zeigte das Ur-Modell von 1961 die Dekompressionszeiten sechs Meter unter der Wasseroberfläche an. Die angegebenen Zeiten ließen sich innerhalb der in Kontrastfarben gehaltenen Kreise einfach ablesen: Gelb entsprach einer Tauchtiefe von 25 bis 29 Metern, Grün 30 bis 34 Metern, Rosa 35 bis 39 Metern und Blau 40 bis 44 Metern.

Vor dem Tauchen musste der Minutenzeiger einfach in die 12-Uhr-Position gebracht werden, um anschließend während des Tauchgangs die Informationen auf der Tabelle ablesen zu können. Die drehbare Lünette diente zur Messung der Tauch- oder Dekompressionszeiten.

Die neue bis 20 Bar wasserdichte „Ocean Star Decompression Timer 1961“ übernimmt als Hommage die leuchtenden Farben der Tabelle des Originalmodells – eine rein ästhetische Anspielung, die keineswegs moderne Tauchregeln und -instrumente ersetzen will.

Die Tauchtiefe wird bei 12 Uhr angegeben: in Metern (links) und in Fuß (rechts). Für eine problemlose Ablesbarkeit selbst in großer Tiefe sind die diamantgeschliffenen Stunden- und Minutenzeiger sowie die polierten Indexe mit Superluminova beschichtet. Der schwarze Zifferblattgrund ist mit dem polierten, applizierten Mido-Logo der 1960er-Jahre versehen, das auch in den Gehäuseboden, die Krone und die Armbandschließen eingraviert ist.

Ein Glas in der typischen „Glass-Box“-Bauweise der 1950er- und 1960er-Jahre – jedoch in einer modernen Version mit kratzfesterem Saphirglas – betont das Vintage-Design der „Ocean Star Decompression Timer 1961“.

Jedes einzelne der 1961 Exemplare dieser Limited Edition, die in einer speziellen Schatulle mit einem Echtheitszertifikat angeboten wird, verfügt über eine Auswahl an drei Armbändern: Eines, das aus einem Geflecht aus poliertem Edelstahl besteht, ein weiteres aus schwarzem Kalbsleder, das vier Einzelstiche in den Farben der Tabelle aufweist, und ein drittes Armband aus Leder, das mit einer schwarzen Synthetikbeschichtung und gelben Nähten versehen ist. Das benutzerfreundliche System mit dem Wechsel-Federsteg ermöglicht einen schnellen Armbandwechsel.

Die UVPs liegen zwische 1.150 € und 2.290 €.

 

Tags : MidoOcean Starswatch groupTaucheruhr
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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