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„Mindestens 8 auf einen Streich“ – Juwelier-Warndienst identifiziert einen Täter

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Der Kriminal-Präventions-Netzwerk für die Schmuck- und Uhrenbranche in Europa hat zur Aufklärung von sechs Taten in Deutschland und mindestens zwei Taten in Österreich beigetragen.

Dabei geht es unter anderem um Trickdiebstähle, die bereits im November und Dezember 2019 in Wien begangen wurde. Als vor kurzem, 193 Tagen später, die Bilder veröffentlicht wurden, erkannte der Juwelier-Warndienst WD sofort einen rumänischen Täter, da dieser bereits sechs Trickdiebstähle in Deutschland begangen hat.

Der Täter wurde im Mai in Belgien festgenommen. Wenn nun auch in Deutschland und Österreich noch EU-Haftbefehle ausgestellt werden, könnte er im Anschluss in diesen Ländern zusätzlich noch verurteilt werden. „Solche Erfolge sprechen sich bei Rechtsanwälten und Ihren Klienten schnell herum“, so Martin Winckel vom WD.

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Zugleich berichtet der Warndienst über weitere Taten in Belgien, den Niederlanden und Frankreich, die offenbar zusammenhängen. Am 22. Mai betrat ein unbekannter Mann ein Juweliergeschäft in Hasselt (Belgien). Er gab vor, taubstumm zu sein. Durch Ablenken des Managers gelang es ihm, drei goldene Ketten im Wert von 10.000 € unbemerkt zu stehlen.

Weitere Ermittlungen haben ergeben, dass dieser Täter mit zwei weiteren Personen (Mann, Frau) zusammenarbeitete, die das Juweliergeschäft aber nicht betraten, sondern sich außerhalb des Geschäfts aufhielten. Sie benutzten eine schwarzen PKW Citroen C4 Picasso (schwarz) mit französischen Kennzeichen.

Weitere Taten des Trios: Amsterdam/NL (25.05.2020), Kortijk/BE (27.05.2020), Dendermonde/BE (28.05.2020), Ninove/BE (29.05.2020) und Meaux/FR (13.06.2020).

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