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Michel Loris-Melikoff: „Es ist heute definitiv zu früh, über so etwas zu spekulieren.“

Lausanne

Nachdem WatchPro UK und WatchPro Deutschland darüber berichtet hatten, dass die Muttergellschaft der Baselworld, die MCH Group den Namen Swiss Watch Week registriert und für April 2021 Termine im Kongresszentrum im Lausanne geblockt habe, kommentierte Managing Director Michel Loris-Melikoff: „Es ist heute definitiv zu früh, über so etwas zu spekulieren.“ Das berichtet heute bzbasel.ch

„Das einzig Wahre an der Geschichte ist, dass wir den Namen schon vor Corona gesichert haben“ führte er weiter aus.

Was den Namen betreffe, so sei es üblich, Begriffe zu registrieren. Der Prozess der Namensregistrierung habe schon lange vor der aktuellen Krise begonnen. Wie die handelszeitung.ch berichtet sei die Markenregistrierung bereits am 29. Januar erfolgt.

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Damals ahnte noch niemand etwas davon, welche Ausmaße die Corona-Krise annehmen würde. Die Baselworld jedoch steckte schon knietief in den Problemen, rang mit dem unbeliebten Termin und dem Beginn der Absage-Lawine wichtiger Aussteller.

Daher war es nicht nur legitim, sondern sogar die Pflicht des Baselworld-Managements, Lösungen zu ersinnen und zu prüfen – und dabei alle Optionen in Betracht zu ziehen. Auch den Weggang aus Basel.

„Lausanne, Basel, Genf, Zürich, Luzern, Bern, alle sind mögliche Standorte mit gewissen Vor- und Nachteilen. Aber es ist heute einfach noch viel zu früh, um über irgendwelche Pläne zu sprechen“, so Loris-Melikoff. Erst müsse es ein Konzept geben.

Tags : baselworldLoris-MelikoffMCHSwiss Watch Week
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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