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Mehrwertsteuersenkung bringt nicht den gewünschten Effekt

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Die Mehrwertsteuersenkung soll die Kauflaune der Bürger heben und somit die leidende deutsche Wirtschaft wieder ankurbeln.

Das kürzlich vom Leibniz-Institut in Zusammenarbeit mit Nielsen veröffentlichte Haushaltskrisenbarometer verdeutlicht, dass der ersehnte Effekt ausbleibt. Nur jeder zehnte Befragte sieht in der Senkung einen Anreiz für größere ungeplante Anschaffungen oder solche fürs nächste Jahr geplante vorzuziehen.

Wie die Statista-Grafik zeigt, geben knapp 90 Prozent an, ihre Pläne nicht aufgrund der Vergünstigungen zu ändern.

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Der positive wirtschaftliche Effekt vorgezogener Anschaffungen bleibt zudem fraglich. Da in den letzten Monaten auch die Möglichkeiten des Konsums eingeschränkt waren, musste die Mehrheit der deutschen Haushalte „Zwangssparen”.

Vorgezogene Anschaffungen über 250 Euro sind also auch zum Teil Folge des Sparverhaltens. Zusätzlich entschließen sich nicht alle Händler dazu, die Mehrwertsteuersenkung in Form von Preisnachlässen vollumfänglich an den Kunden weiterzugeben.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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