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LVMH widerspricht Gerüchten, Tiffany-Aktien auf dem freien Markt zu kaufen

Tiffany

In einer heutigen Pressemitteilung teilt LVMH mit, dass der Luxuskonzern sich in der im November 2019 getroffenen Vereinbarung verpflichtet habe, derzeit keine Tiffany-Aktien zu kaufen.

Im November letzten Jahres wurde bekannt, dass die Übernahme des US-Juweliers durch LVMH für 16,2 Milliarden US-$ (14,7 Milliarden €) von den Verwaltungsräten beider Unternehmen genehmigt wurde. Der Tiffany-Verwaltungsrat empfahl damals den Tiffany-Aktionären, die Transaktion mit LVMH zu genehmigen. Dies geschah Anfang Februar 2020.

Nun kamen Gerüchte auf, dass LVMH in Betracht ziehe, Tiffany-Aktien auf dem freien Markt zu kaufen. Dem widerspricht der Konzern in der heutigen Pressemitteilung und verweist auf eine Vereinbarung mit Tiffany im November letzten Jahres.

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Infolge der Gerüchte machte die Aktie des US-Juweliers am Donnerstag einen Sprung und stieg um zwölf Prozent auf 124,51 US-$, und damit immer noch zehn Dollar unter dem Umtauschangebot von LVMH in Höhe von 135 US-$ im November 2019. In der Zwischenzeit waren die Papiere durch den Corona-Crash deutlich günstiger geworden.

Darum prüfe LVMH die Möglichkeit, die Aktien des Juweliers direkt an der Börse zu kaufen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg vergangene Woche. Der Verwaltungsrat von Tiffany könnte einem solchen Schritt zustimmen, solange er nach Zahlenvorlage am 23. März geschieht, schreibt Bloomberg weiter.

LVMH widerspricht und verweist darauf, dass der Luxuskonzern sich in der im November 2019 getroffenen Vereinbarung verpflichtet habe, derzeit keine Tiffany-Aktien zu kaufen.

Tags : lvmhtiffany
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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