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LVMH verbucht in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 ein Minus in Höhe von 21 Prozent

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Der Umsatz des Luxusgüterkonzerns betrug von Januar bis September 2020 30,3 Milliarden € und liegt damit 21 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Im dritten Quartal betrug der Umsatzrückgang nur noch sieben Prozent. Diese Erholung führt LVMH in erster Linie auf eine Rückkehr zum Wachstum bei Cognac und Fashion & Leather Goods zurück. Dies zeige sich insbesondere in den USA und Asien, die im Berichtszeitraum erneut gewachsen sind.

Der Unternehmensbereich Watches & Jewelry verzeichnete in den ersten neun Monaten des Jahres 2020 einen organischen Umsatzrückgang in Höhe von 30 Prozent. Auch hier konnte eine Erholung im dritten Quartal beobachtet werden, allerdings beträgt der Rückgang der Geschäftsaktivität immer noch 14 Prozent.

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Mit Blick auf die kommenden Monate kündigt LVMH an, dass man im Kontext der anhaltenden wirtschaftlichen und gesundheitlichen Unsicherheiten weiterhin Vorsicht walten lassen, die Strategie aber beibehalten werde. Diese sei darauf ausgerichtet, den Wert der LVMH-Marken zu erhalten, indem sie ihre Marketing- und Kommunikationsinvestitionen fortsetzten.

„LVMH wird sich auf die Kraft seiner Marken und das Talent seiner Teams verlassen, um seine weltweite Führungsposition auf dem Luxusmarkt im Jahr 2020 weiter auszubauen“, heißt es in der offiziellen Mitteilung, in der der Konzern auch auf die laufende Klage gegen Tiffany eingeht:

„LVMH hat am 28. September Gegenklage gegen Tiffany beim Delaware Chancery Court eingereicht. Bis heute wurden bereits neun der zehn erforderlichen behördlichen Genehmigungen eingeholt, und LVMH erwartet, bis Ende Oktober die Genehmigung der Europäischen Kommission zu erhalten. Der Prozess ist für den 5. Januar 2021 geplant. Abgesehen von den in dieser Pressemitteilung genannten Punkten gab es während des Quartals keine Ereignisse oder Änderungen, die sich ab heute erheblich auf die Finanzstruktur des Konzerns auswirken könnten.“

Tags : Coronalvmhtiffany
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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