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LVMH erwartet nur langsame Erholung

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Wie reuters.com berichtet, erwartet LVMH, dass sich die Corona-Krise noch lange bemerkbar machen wird.

„Obwohl es angesichts der aktuellen Situation ziemlich schwierig ist, eine Prognose für das verbleibende Geschäftsjahr abzugeben, können wir bestätigen, dass die ganz und gar außergewöhnliche aktuelle Lage sich auch in den kommenden Monaten noch auswirken wird”, so LVMH-Finanzchef Jean-Jacques Guiony auf der Online-Hauptversammlung am 30. Juni.

„Wir können zu diesem Zeitpunkt nur auf eine allmähliche Erholung hoffen”, sagte auch CEO Bernard Arnault.

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Das Ergebnis des zweiten Quartals werde vor allem durch die Entwicklung in Europa und den USA beeinträchtigt, wo die Filialen infolge der Corona-Pandemie lange geschlossen waren. Eine Prognose für 2020 machte der Vorstand nicht .

„Natürlich schlagen sich die Schließungen der Stores und Produktionsstätten im ersten Halbjahr in den Umsatz- und Ergebniszahlen 2020 nieder. Das genaue Ausmaß kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau ermittelt werden. (…) Wir wissen auch noch nicht, wie es mit diesem Virus weitergehen wird und ob es, wie wir hoffen, ganz verschwinden wird”, erklärte Arnault.

Im ersten Quartal war der LVMH-Umsatz um 15 Prozent zurückgegangen.

Auf die Frage, ob die Krise die Übernahmepläne für den US-Juwelier Tiffany ändere, blieb LVMH-Manager Antonio Belloni vage. Tiffany sei eine Marke, die ihren Platz im Portfolio des Unternehmens habe.

Reuters hatte Anfang Juni berichtet, dass LVMH-CEO Bernard Arnault mit seinen Beratern nach Möglichkeiten gesucht habe, den US-Juwelier Tiffany unter Druck zu setzen, um den vereinbarten Preis von 135 US-Dollar pro Aktie in bar zu senken.

Mit der Angelegenheit vertraute Personen hatten einige Tage später mit Verweis auf juristische Hürden jedoch erklärt, der 16,2 Milliarden Dollar schwere Deal werde nicht neu verhandelt.

 

Tags : ArnaultCoronalvmhtiffany
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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