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Longines-CEO schließt zukünftige Teilnahme an globalen Messen aus

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Matthias Breschan, CEO von Longines, sagt, dass die Marken der Swatch Group zukünftig nicht an großen Handelsmessen wie die HourUniverse (vormals Baselworld) oder Watches and Wonders teilnehmen werden.

„Die gesamte Durchführung der Baselworld war veraltet“, sagte er heute gegenüber WatchPro UK. „Wir brauchen neue Wege, um Neuheiten das ganze Jahr über und in verschiedenen Ländern zu präsentieren. Wir müssen flexibel sein“, erklärt er.

Matthias Breschan übernahm im Sommer letzten Jahres die Geschäftsführung von Longines und trat in die Fußstapfen von Walter von Känel, der über drei Jahrzehnte an der Spitze stand.

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„Was Longines in den letzten 20 Jahren so stark gemacht hat, ist das Gleichgewicht. Balance zwischen klassischen und Sportuhren, Balance zwischen Herren- und Damenuhren. Unser Slogan ‚Elegance is an Attitude‘ ist seit 1999 derselbe und immer noch der beste Ausdruck für unsere Unternehmensphilosophie“, so Breschan.

Longines ist global marktführend im Preisbereich zwischen 1.000 und 4.000 US-$ und beabsichtigt, die eingeschlagene Strategie beizubehalten.

Die Swatch Group hat ihren Direktvertrieb, sprich E-Commerce, für ihre Top-End-Marken zwar verstärkt, aber Longines plant, an der Mischung aus einer kleinen Anzahl von Monobrand-Filialen, D2C-E-Commerce und der Unterstützung von fast 4.000 Einzelhandelspartnern weltweit festzuhalten.

„Wir haben sechs Monobrand-Geschäfte in Hongkong geschlossen und müssen möglicherweise weitere schließen, aber wir haben weltweit nur 68 Monobrands von rund 4.000 Verkaufsstellen. Diese Zahl mag sich mit der Konsolidierung etwas verringern, aber es ist nicht unser Plan, die Zahl zu erhöhen oder zu verringern“, betont Breschan.

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