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Licht und Schatten inspirierte Grand Seiko zu zwei neuen „Elegance”-Modellen

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Genauer gesagt geht es um das Spiel von Licht und Schatten in der japanischen Architektur. Denn neben der Schönheit der Natur im Heimatland der Marke beziehen sich die Uhrmachermeister von Grand Seiko auch auf Aspekte der Kunst und Kultur ihres Landes.

Die Verwendung von Schatten spielt in der japanischen Architektur seit langem eine wichtige Rolle. Dabei ist dieser nicht einfach nur eine Stelle, an die kein Licht kommt. Stattdessen wird die Schönheit des Schattens in ihren Freiräumen und Winkeln gefeiert. Dies ist eine direkte Folge des Einflusses des Klimas und der Geographie Japans auf die Konstruktion von Gebäuden.


Da japanische Gebäude oft aus Holz gebaut sind und angesichts der hohen Luftfeuchtigkeit und der häufigen Regenfälle, mit denen das Land gesegnet ist, würden ihre Stützpfeiler nicht lange genug halten, wenn sie direkt den Elementen ausgesetzt wären. Daher wurden die Dächer so gebaut, um sie vollständig zu schützen, mit überhängenden Traufen von bis zu zwei bis drei Metern.

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Infolgedessen konnte nur das horizontal unter der Traufe einfallende Licht das Innere beleuchten und viele Bereiche in diesen Gebäuden zwangsläufig im Schatten lagen. Die Kunst der Architekten bestand darin, diese funktionale Anforderung in eine Gelegenheit für künstlerischen Ausdruck zu verwandeln, und im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich ein einzigartiger Baustil, der nur in Japan zu finden ist, in dem das Spiel von Licht und Schatten eine zentrale Rolle spielt.

Shōji in der Grand Seiko Boutique Paris Vendôme

Im Mittelpunkt dieser Ästhetik steht der shōji, ein beweglicher Papierschirm, der so platziert wird, dass er Licht streuen kann, um einen maximalen künstlerischen Effekt zu erzielen. Der shōji wird durch Bespannen eines Holzgitters mit einem traditionellen japanischen Papier namens Washi bespannt und wird für Fenster, Türen und sogar Außenwände verwendet.

Das natürliche Licht, das unter dem Dachvorsprung einfällt, wird durch das shōji eingefangen und erzeugt ein stabiles und schönes Oberflächenlicht, das sich sanft und weit in jeden Raum ausbreitet, alles erhellt und dennoch den schattigen Bereichen ein besonderes Geheimnis und einen besonderen Charme zu verleihen.


„Asakage“ und „Yukage“ – Ausdruck von Licht und Schatten

Mit diesen beiden neuen Zeitmessern bietet Grand Seiko seine eigene Sicht auf die Natur der Zeit und die japanische Ästhetik, denn beide Versionen dieser Uhr aus der „Elegance“-Kollektion („SBGW267“ und „SBGW269“) lassen sich von diesen Elementen der japanischen Architektur inspirieren.

„SBGW267“ erinnert an „Asakage”, dem blendenden Sonnenlicht am Morgen, das vom shōji absorbiert wird und den ganzen Raum sanft beleuchtet, während „SBGW269“ das Bild von „Yukage”, das schwache orangefarbene Licht der Abenddämmerung, das der shōji einfängt und den Raum mit Wärme erfüllt, widerspiegelt.

Beide Modelle verfügen über ein gewölbtes Zifferblatt, das mit einem speziellen Washi-Muster mit faserreicher Textur versehen ist. Im hochglanzpolierten 37,3-Millimeter-Edelstahlgehäuse tickt das Handaufzugswerk 9S64 mit 72 Stunden Gangreserve.

Getragen werden die Zeitmesser an strukturierten Kalbslederbändern, deren Nuancen erzielt werden, indem eine zweite Farbschicht auf die erste aufgetragen wird, die dann nach und nach abgewischt wird.

Der UVP für beide Modelle beträgt je 4.800 €

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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