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Laut Daten von Chrono24 sind die Preise auf dem Secondhand-Markt in Bewegung

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Die Verkäufe auf der Secondhand-Uhrenplattform Chrono24 gingen in den meisten Hauptmärkten zu Beginn der Corona-Pandemie um 20 bis 30 Prozent zurück, erholten sich jedoch rasch, stiegen wieder auf Vorkrisen-Niveau und liegen nun sogar rund 13 Prozent darüber.

Chrono24 untersucht die Aktivitäten von Anfang des Jahres bis heute in mehreren wichtigen Ländern, darunter Italien, Spanien, Deutschland, Großbritannien und den USA.

„Wir sehen die gleichen Trends im Nutzerverhalten in den verschiedenen Ländern: Gebiete mit starken Rückgängen verzeichnen jetzt bemerkenswerte Erholungen, wenn auch unterschiedlich stark“, heißt es in den Kommentaren zu den Daten.

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Hoffnungen, dass die begehrtesten Uhren während der durch Covid-19 verursachten Krisen deutlich günstiger werden könnten, haben sich (noch) nicht erfüllt. Die Preise sind mehr oder weniger stabil. Einige kleine Veränderungen gibt es jedoch.

Drei Beispiele

Die Preise für eine „Rolex GMT Master II“ mit einer Pepsi-Lünette sind im letzten Monat um sieben Prozent auf durchschnittlich 16.743 USD (ca. 15.400 €) gefallen. Das sind rund 50 Prozent mehr als der empfohlenen Verkaufspreises von 9.000 €.

Im gleichen Zeitraum ist der Preis einer „Nautilus 5711 / 1A“ von Patek Philippe um neun Prozent auf 70.582 USD (rund 65.000 €) gestiegen. Das ist mehr als der doppelte Einzelhandelspreis von gut 27.000 €.

Eine extra dünne „Royal Oak“ von Audemars Piguet wird für 45.755 USD (ca. 42.000 €) verkauft, was einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vormonat entspricht.

Andere Pre-owned-Uhrenspezialisten haben WatchPro mitgeteilt, dass die Preise für einige sogenannte Einhornuhren seit ihrem Höhepunkt Ende letzten Jahres um rund 20 Prozent gesunken sind, aber immer noch deutlich über den Einzelhandelspreisen liegen.

Es gibt Hinweise darauf, dass die Preise sinken werden, da die Kunden härter mit den Händlern verhandeln, die Uhren auf Chrono24 anbieten. Es heißt, dass bis zu 16 Prozent höhere Rabatte als vor der Corona-Pandemie gefordert würden, diesen Forderungen aber meist (noch) nicht nachgekommen werden.

Tags : audemars piguetChrono24Coronapatekpre-ownedRolexSecondhandvintage
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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