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Lang & Heyne ist neuer Anteilseigner beim Luxusuhren-Veredler Blaken

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Customization ist ein Geschäftsfeld mit hohen Wachstumschancen. Davon sind Alexander Gutierrez Diaz, CEO und Geschäftsführer von der Lang & Heyne GmbH & Co. KG, und Alexander Klingbeil, CEO und Gesellschafter der Blaken GmbH, überzeugt. Denn mehr denn je besteht gerade in der Luxusuhrenindustrie bei den Kunden der Wunsch nach Individualität und Selbstverwirklichung.

Um diesen Wunsch noch besser erfüllen zu können, haben sich nun die beiden Unternehmen zusammengetan. Konkret heißt das, dass die Uhrenmanufaktur Lang & Heyne seit April Anteilseigner der Blaken GmbH ist.

Alexander Klingbeil freut sich über die neue Partnerschaft: „Seit zehn Jahren stehen wir als Serviceunternehmen für die Individualisierung und Personalisierung von Zeitmessern höchster Güte. Mit der Manufaktur Lang & Heyne haben wir nun einen neuen, starken Partner an unserer Seite, der unsere Kompetenzen hervorragend ergänzt. Ich freue mich sehr auf den zukünftigen strategischen Austausch, auf die Umsetzung neuer Ideen sowie die Nutzung und den Ausbau gemeinsamer Kompetenzen und Synergien.“

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Auch Alexander Gutierrez Diaz betont die neuen Möglichkeiten: „Der Erwerb der Anteile an der Blaken bringt für uns großes Potenzial mit sich. Mit dem Know-how im Bereich Customization, ständig weiterentwickeltem Hightech und einem hohen Maß an Kreativität freuen wir uns auf interessante Synergieeffekte in Produkt, Marketing und Vertrieb. Für uns ist dies ein weiterer Schritt im Rahmen eines Aufbaus einer kleinen und agilen Uhrengruppe gemäß dem Motto: ‚Made in Germany‘.“

Beide Unternehmen agieren weiterhin unabhängig voneinander.


Anfang Mai erläuterten Alexander Gutierrez Diaz und Alexander Klingbeil im Gespräch mit WatchPro die Hintergründe dieser ungewöhnlichen Partnerschaft:

WatchPro: Wie ist es überhaupt zu der Zusammenarbeit gekommen, wer ist auf wen zugekommen?

Alexander Gutierrez Diaz: Manchmal entstehen große Dinge durch einen kleinen Zufall. Wir haben uns auf einem Flug nach Genf kennengelernt und sehr schnell gemerkt, dass sich, neben einer Sympathie auf menschlicher Ebene interessante geschäftliche Konstellationen ergeben könnten. Einige Treffen und Meetings später haben wir den Entschluss gefasst, dass eine Zusammenarbeit bei der Blaken für beide Parteien Sinn ergibt und mit Aussicht auf Erfolg gekrönt sein wird.

WatchPro: Was versprechen Sie sich von der Beteiligung?

Alexander Klingbeil: Seit zehn Jahren steht die Blaken als Serviceunternehmen für die Individualisierung und Personalisierung von Zeitmessern höchster Güte. Mit der Manufaktur Lang & Heyne haben wir nun einen neuen, starken Partner an unserer Seite, der unsere Kompetenzen hervorragend ergänzt. Wir freuen uns sehr auf den zukünftigen strategischen Austausch, auf die Umsetzung neuer Ideen sowie die Nutzung und den Ausbau gemeinsamer Kompetenzen und Synergien.

WatchPro: Wie passen die beiden doch sehr unterschiedlichen Unternehmen eigentlich zusammen? 

Alexander Gutierrez Diaz: Schönheit entsteht durch Kontrast und elektrische Spannung durch Polarisation. Klassische Manufaktur trifft progressive Customization. An der Stelle werden beide Unternehmungen voneinander in Sachen Handwerk und weiteren Feldern in der Uhrenproduktion lernen und profitieren. Mit Mut aus Gegensätzlichkeit neue Wege und Ansätze zu entwickeln, werden wir weiter wachsen, Bestehendes verbessern und mit faszinierenden Neuheiten, die gestern noch nicht möglich für uns gewesen wären, auf den Markt gehen. Genau dieser Hybrid ist dafür nötig und in der Form in der Uhrenindustrie noch nicht dagewesen.

WatchPro: Wann darf man mit dem ersten Ergebnis rechnen?

Alexander Klingbeil: Neben klassischen Soforteffekten bei Synergien in Einkauf, Vertrieb und Marketing kann sich die Uhrenwelt schon sehr bald auch produktseitig auf Spannendes freuen. In 2021 wird Blaken zehn Jahre und gleichzeitig wird Lang & Heyne 20 Jahre – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Also bleiben Sie gespannt!

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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