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Konsumverhalten in Zeiten der Corona-Pandemie

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Die neue Erhebung des „Corona Consumer Check“ des IFH Köln analysiert die Auswirkungen der Corona-Lockerungen und zeigt:

Konsumentinnen und Konsumenten scheuen noch den Einkauf in stationären Geschäften, während Onlinekäufe weiter zunehmen. Die Lust auf Shoppen und Stöbern im Einzelhandel vor Ort ist getrübt.

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus wurden in den vergangenen Wochen bundesweit immer mehr gelockert. Während viele Händler aufatmen, stehen Konsumentinnen und Konsumenten den neuen Lockerungen im Einzelhandel skeptisch gegenüber – so die Ergebnisse des neusten „Corona Consumer Check“, einer repräsentativen Online-Befragung in der ersten Mai-Woche des IFH Köln in Zusammenarbeit mit Sitecore und ecx.io, Teil der Agenturfamilie IBM iX. Befragt wurden 500 Deutsche zu Ihrem Einkaufsverhalten.

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Die neue Möglichkeit stationäre Geschäfte wieder zu besuchen, wird von 57 Prozent der Befragten noch gar nicht wahrgenommen. 35 Prozent geben an, stationäre Läden erst wenig besucht zu haben, und lediglich sechs Prozent der Befragten gehen bereits wieder regelmäßig im stationären Einzelhandel einkaufen. Wenn Geschäfte vor Ort aufgesucht wurden, so meist aus einem konkreten Anlass.

Stationäres Einkaufen aus gezielten Anlässen

Die Mehrheit (64 %) der befragten Konsumentinnen und Konsumenten haben stationäre Geschäfte aus dem gezielten Anlass der Suche eines bestimmten Produktes aufgesucht. Bei lediglich 21 Prozent war die Lust am Shoppen und Stöbern ausschlaggebender Grund und auch die Einkaufsinspiration war nur für 15 Prozent Anlass zum Shopping vor Ort.

Die ausführliche Beratung – ein Vorteil der stationären Läden gegenüber dem Onlineshopping – war nur für sieben Prozent der Befragten Anlass ein stationäres Geschäft aufzusuchen.

Tags : CoronaEinzelhandelIFHKonsumUmfrage
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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