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Kleiner, aber genauso kompliziert

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Piaget hat die „Altiplano Tourbillon“ geschrumpft und präsentiert die jüngste, auf 88 Exemplare limitierte Variante mit einem 38-Millimeter-Durchmesser. Trotz ihrer geringen Größe büßt diese speziell für Damen kreierte Uhr nichts an technischer Rafinesse ein.

Grund dafür ist die große Erfahrung vpn Piaget in Sachen Flachheit.

Ultraflache Uhrwerke und Zeitmesser standen schon immer im Mittelpunkt der Schaffenskraft der Marke, die sich in den 1950er-Jahren die Aufgabe stellte, ein Uhrwerk für Armbanduhren zu entwickeln, das so flach sein sollte, wie man es noch nie zuvor gesehen hatte.

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Das Ergebnis, das 1957 in Genf vorgestellt wurde, war das 9P mit einer Höhe von nur zwei Millimetern. Es war damit seinerzeit eines der flachsten mechanischen Uhrwerke weltweit. Nur drei Jahre später kam das 12P auf den Markt, das flachste automatische Uhrwerk der Welt.

2017 feierte Piaget den 60. Geburtstag seines ultraflachen Uhrwerks mit der Enthüllung der ultraflachen „Altiplano Flying Tourbillon“.

Dieses in der Piaget-Manufaktur gefertigte Uhrwerk mit Handaufzug zeigte auf 8 Uhr die Zeit und auf 2 Uhr das Tourbillon. Mit 157 ultraflachen und ultraleichten Bauteilen – darunter ein Tourbillonkäfig, der lediglich 2,88 Millimeter misst, drei Titanbrücken, die nicht mehr als 0,2 Gramm wiegen, und mehreren Komponenten, die nicht dicker sind als ein menschliches Haar – ist die „Altiplano Tourbillon“ ein echtes Meisterwerk.

Die jüngste limitierte Edition dieser Uhr gibt es nun mit einem Roségold-Gehäuse in einer neuen Größe von 38 Millimetern und einem Zifferblatt aus Perlmutt mit Sonnenschliffgravur, dunkelgrauen Indexen und roségoldfarbenen Zeigern. Lünette und Faltschließe sind mit 88 funkelnden Diamanten verziert (etwa 1,09k).

Das Tourbillon-Uhrwerk 670P kann durch den Gehäuseboden aus Saphirglas begutachtet werden.

Tags : Altiplanopiagettourbillon
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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