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„Khaki Aviation Converter“ von Hamilton – analoger Rechenschieber für’s Handgelenk

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Mit der „Khaki Aviation Converter“ können Flugkalkulationen direkt am Handgelenk durchgeführt werden. Und zwar mit der zweiseitig drehbaren Lünette, deren logarithmische Gradierung mit der feststehenden Skala auf dem Zifferblatt interagiert und so einen „Rechenschieber“ erzeugt mit dem während des Flugs ganz analog mathematische Berechnungen durchgeführt werden können.

Dies kann für Faktoren wie Fluggeschwindigkeit, Distanz, Treibstoffverbrauch, Steig- oder Sinkrate und Flugzeit angewendet werden – die Prinzipien sind die gleichen wie die des E6B „Drehmeier“, ein Navigationsrechner, der in der Flugausbildung noch heute weitgehend zum Einsatz kommt.

Aber auch am Boden und für Nicht-Piloten ist die Rechenschieber-Lünette ein nützliches Hilfsmittel. Denn sie erlaubt verschiedene Umrechnungen wie Kilometer/Seemeilen, Pfund/Kilogramm, Fuß/Meter oder auch Währungsumrechnungen.

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Ihre Qualitäten als Uhr können sich ebenfalls sehen lassen. Die 42-Millimeter-Automatikversion der „Khaki Aviation Converter“ besitzt beispielsweise eine Spiralfeder mit einer Nivachron-Legierung mit hoher magnetischer Widerstandsfähigkeit. Im Cockpit ist dies von besonderer Bedeutung, aber auch im Alltag sind wir zunehmend von Magnetfeldern umgeben, unter anderem hervorgerufen durch Mikrowelle und Handy.

Hinter dem schwarzen Zifferblatt verbirgt sich das Automatikwerk H-10 mit 80 Stunden Gangreserve. Die Uhr ist mit einem braunen sowie mit einem schwarzen Lederarmband oder einem Edelstahlarmband erhältlich. Die UVP liegt zwischen 1.019 und 1.116 €.

Weitere Versionen sind die „Aviation Converter GMT“ mit dem Werk H-14 mit 80 Stunden Gangreserve (UVP 1.326 bis 1.379 €) und der„Khaki Aviation Converter Automatic“-Chronograph mit dem Uhrwerk H-21-Si mit Spiralfeder aus Silizium (UVP 1.896 bis 1.993 €).

Tags : FliegeruhrhamiltonPilotenuhrSiliziumswatch group
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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