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Kamerahersteller Leica präsentiert zwei Uhrenmodelle mit Auslösefunktion

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Drei Jahre nach ihrer Uhren-Premiere stellt der Hersteller von Premium-Kameras und Sportoptikprodukten die neusten Modelle der tickenden Linien „Leica L1“ und „Leica L2“ mit patentierter Drückerkrone vor.

Für das Design zeichnet Professor Achim Heine verantwortlich, der bereits viele Leica-Produkte entworfen hat und die Philiosophie und Ästhetik des Unternehmens genauestens kennt. Und so finden sich auch subtile Hinweise auf die Historie des Kameraherstellers, die an die Frontelemente eines Kameraobjektivs erinnern. Dazu gehört unter anderem die Form des 41-Milimeter-Gehäuses, die spezielle Rändelung der Kronen und das gewölbte Uhrglas.

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Angetrieben werden beide Modelle von einem komplett neu entwickelten mechanischen Uhrwerk mit Handaufzug und 60 Stunden Gangreserve, die auf dem Zifferblatt angezeigt wird. Begutachtet werden kann das Werk durch den Boden aus Saphirglas.

Made of Germany ist für Leica ein wichtiges Aspekt der Firmenphilosophie, und so entstehen das Uhrwerk und die meisten Komponenten der Uhren in der Uhrenmanufaktur Lehmann im Schwarzwald.

Ein Kennzeichen der Leica-Uhren ist der patentierte Drücker, der kurz gedrückt wird, um die Uhrzeit einzustellen. Dabei springt der Sekundenzeiger auf Null, was die sekundengenaue Einstellung vereinfacht. Das Datum kann mittels der schnellverstellbaren Krone bei zwei Uhr justiert werden. Die „Leica L2“ bietet zudem eine zweite Zeitzone.

Professor Achim Heine erläutert: „Gemeinsam mit Markus Lehmann haben wir die Idee der Drückerkrone erweitert und verfeinert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Konstruktionen –  bei denen die Krone bis zum Anschlag herausgezogen und das Uhrwerk gestoppt werden muss, um die Zeit einzustellen – wollten wir, dass dir Krone heruntergedrückt wird, wie der Auslöseknopf bei einer Kamera. In dem Moment, in dem die Krone gedrückt, stoppt die Uhr und der kleine Sekundenzeiger springt auf Null. Ein weiterer Klick startet das Werk wieder. Das ist ein ungewöhnliches Detail, das perfekt zu Leica passt.“

Dr. Andreas Kaufmann, Aufsichtsratsvorsitzender und Mehrheitseigentümer von Leica Camera, ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass dieses Langzeitprojekt nun präsentationsreif ist. Ich glaube, dass es uns zusammen mit unseren Partnern gelungen, eine Uhr made in Germany zu entwickeln, die repräsentativ für Leica steht und die Werte unserer Premiummarke verkörpert.“

Und Markus Lehmann, Geschäftsführer der Lehmann Präzision GmbH, kommentiert: „Wir haben bereits unabhängig von diesem Projekt Präzisionsmaschinen für Leica gebaut. Es war natürlich sehr interessant, mit Leica in zwei so unterschiedlichen Bereichen zusammenzuarbeiten – wobei die Uhr ein Herzensprojekt war und ist.“

Die Zeitmesser sind ab heute in ausgewählten Leica Stores erhältlich, weitere Verkaufsstellen werden noch bekanntgegeben.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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