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Juwelier-Warndienst: Gefahrenlage für den Uhren- und Schmuckfachhandel hat sich durch Corona verändert

jwd

Durch den Lockdown der Einzelhandelsgeschäfte hat sich auch für die Schmuck- und Uhrenbranche die Gefährdungslage verringert beziehungsweise verändert, da es zu keinen Trickdiebstählen und Raubüberfällen.

Einzig der Bereich des Einbruchs, zum Beispiel in Schaufenster, Eingangstüren oder durch die Wand, bleibt nun übrig beziehungsweise steigt an.

Um dies zu vermeiden oder Schadenssummen zu verringern empfiehlt der Juwelier-Warndienst, sämtliche Waren der sogenannten (nächtlichen) offenen Aufbewahrung (also Schaufenstern und Innenvitrinen) in entsprechenden Tresoren sicher zu lagern. Sollte der Platz darin nicht ausreichen, bieten sich auch verschlossene Schubladen oder gegebenefalls auch Bankschließfächer an. Da die offene Aufbewahrung den höchsten Kostenanteil an der Versicherungsprämie hat, könnte dies auch zur zeitweisen Minderung der Prämie führen.

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Um trotzdem etwas zu zeigen, können alternativ zum Beispiel elektronische Bilderrahmen mit wechselnden Schmuck- und Uhrenbildern oder entsprechenden Videos verwendet werden, so der Juwelier-Warndienst.

„Wir empfehlen weiterhin auch die Außenhaut regelmäßig auf Veränderungen, Manipulationen oder Beschädigungen an Scheiben, Rahmen, Türen, Rollläden und so weiter zu überprüfen. Da nahezu alle Einzelhandelsgeschäfte verwaist sind, besteht ebenfalls ein großes Risiko Opfer eines sogennaten Rififi-Einbruchs durch Wände, Decken oder Böden von Nachbargeschäften oder Büros zu werden.“

Bevor Veränderungen bei den Geschäftsräumen oder der Aufbewahrung vorgenommen werden, sollte unbedingt Rücksprache mit der Versicherung gehalten werden.

Tags : CoronaJuwelier-WarndienstKriminalitätWarndienstWinckel
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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