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Junghans bestätigt für 2019 einen Umsatz auf Vorjahresniveau

Junghans

Zum elften Mal in Folge verkündet der deutsche Uhrenhersteller ein positives Geschhäftsergebnis.

Mit einem Umsatz in Höhe von 21,6 Millionen € (2018: knapp 22 Mio. €) schreibt die Uhrenfabrik Junghans GmbH & Co. KG auch im Jahr 2019 schwarze Zahlen.

Als Grund für die stabile Entwicklung nennt das Unternehmen die zielgerichtete Investition in den digitalen Service und strukturelle Veränderungen.

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Trotz eines leicht geringeren Umsatzes im Vergleich zu 2018 hat Junghans so in 2019 einen „deutliche höheren Gewinn“ erwirtschaftet, teilt der Hersteller mit.

Bereits bis Anfang 2018 hatte sich Junghans auf dem deutschen Markt aus den Warenhäusern zurückgezogen und ganz auf den Fachhandel gesetzt. Das führte in 2018 zunächst zu sinkenden Umsätzen.

„Das mussten wir erst einmal kompensieren”, sagte Geschäftsführer Matthias Stotz der Deutschen Presseagentur. Das klare Bekenntnis zum Fachhandel dankte dieser in 2019 mit einem guten Bestellverhalten (+7,3 %).

Ein deutliches Wachstum mit einer Umsatzsteigerung von über 20 Prozent meldet Junghans außerdem für die USA und Japan.

Allerdings konnte auf internationale Ebene „aufgrund regional schwieriger Bedingungen“ der Vorjahresumsatz nicht erreicht werden. Vor allem in Hongkong, Großbritannien und Frankreich wirkten sich die jeweiligen politischen Ereignisse negativ auf den Absatz aus.

Um weiterhin erfolgreich zu sein, hat Junghans in 2019 unter anderem im Bereich Technik zukunftsorientierte Investitionen unternommen.

Dazu gehören ein neues Funk-Solarwerk, die Weiterentwicklung der Junghans-App sowie die Umrüstung der Klassiker der „max bill“-Linie – wie bereits die „Meister“-Linie – auf Saphirglas.

Im Bereich Marketing wurden die Sponsoringaktivitäten verstärkt. So ist das Unternehmen offizieller Timing-Partner bei den 52. FIS Nordischen Ski-Weltmeisterschaften und den 48. FIL Rennrodel-Weltmeisterschaften, sponsert die „BMW Open“ und den „AvD-Oldtimer-Grand-Prix“.

 

Tags : Geschäftszahlenjunghans
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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