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Jubiläumsedition zum 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung

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Mühle-Glashütte und MeisterSinger feiern den 30. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung mit einer limitierten Einheitsuhren-Edition.

Im kommenden Herbst werden am Stiftungssitz der Heinz-Sielmann-Naturschutzstiftung, ganz in der Nähe der ehemaligen Grenze, die neuen Uhrenmodelle offiziell präsentiert. Ein Teilerlös aus dem Verkauf der Uhren wird an die Heinz-Sielmann-Stiftung gehen und zum Erhalt des Grünen Bandes beitragen. Der fast 1.400 Kilometer lange Geländestreifen verläuft entlang der ehemaligen Innerdeutschen Grenze.

Uhrmacherei in Ost und West

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Auf den ersten Blick sind Mühle-Glashütte und MeisterSinger grundverschieden: ein über 150 Jahre altes Familienunternehmen ganz im Osten der Republik trifft auf ein noch recht junges ganz im Westen. Tatsächlich aber verbindet die beiden Häuser weit mehr als ihre Branchenzugehörigkeit: Beide sind selbstbewusst, konzernunabhängig und werden eigenständig geführt.

Während MeisterSinger ganz auf das ursprüngliche Prinzip der Einzeigeruhr setzt, legt Mühle-Glashütte seinen Schwerpunkt traditionell auf sportliche und alltagstaugliche Armbanduhren. Die sachliche Gestalt, stets mit dem Fokus auf das Wesentliche, prägt dabei die Formensprache beider Unternehmen und so präsentieren Ost und West immer wieder Uhrenmodelle, die zu Design-Klassikern werden.

Zusammenhalten und Gestalten

Bei Branchentreffen, dem Austausch und im Dialog über Zeitmessung und Zeit, über Firmen- und Lebensgeschichten, über West- und Ostdeutschland, vor und nach dem Mauerfall entstand die Idee zu einer gemeinsamen Uhrenedition, die den 30. Jahrestag der deutschen Einheit feiert und ehrt.

Das Ergebnis ist ein Jubiläumsset, das zwei Uhren beinhaltet. Die Modelle bewahren den jeweils typischen Charakter aus Münster und Glashütte, während ein eigens für die Sonderedition entwickelter Automatik-Rotor bei beiden Uhren zum Einsatz kommt.

Dieses besondere, auf 30 Exemplare limitierte Set ist den Juwelieren vorenthalten, die sowohl MeisterSinger als auch Mühle-Glashütte in ihrem Sortiment führen. Zusätzlich zu dem Set werden jeweils 60 Einheitsmodelle, leicht abgewandelt, auch einzeln erhältlich sein.

Grünes Band: Vom Grenzgebiet zum Biotop

Für die offizielle Präsentation der Neuheiten fiel die Wahl auf den Hauptsitz der Heinz-Sielmann-Stiftung, das Gut Herbigshagen in Duderstadt. Dieser Ort markiert nicht nur die halbe Strecke zwischen Münster und Glashütte, sondern liegt in unmittelbarer Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze.

Von hier aus kümmert sich die Stiftung um ein rund 130 Kilometer langes Teilstück des Grünen Bands. Wie von ihrem Gründer, dem Tierfilmer und Naturschützer Prof. Heinz Sielmann vor dem Mauerfall erträumt, verwandelte sich das ehemalige Grenzgebiet zum wahren Naturparadies. Heute ist das Grüne Band ein geschützter Ort für seltene Pflanzen und Tierarten, unter anderem für Orchideen, Eiben, Schwarzstörchen und Fischotter. Die Arbeit der Heinz-Sielmann-Stiftung dient dabei der Umweltbildung genauso wie der besseren Wertschöpfung der Region, die drei Bundesländer übergreift.

Im sorgsamen Bewahren von (Bio-)Diversität und in der sinnstiftenden Umwandlung der ehemaligen Grenzanlagen sehen Mühle-Glashütte und MeisterSinger einen vorbildlichen Beitrag zur deutschen Einheit, zu dem sie gerne einen Teil bestragen würden.

So werden aus dem Erlös jeder verkauften Einheitsuhr 100 € für die Aktivitäten der Heinz-Sielmann-Stiftung am Grünen Band gespendet.

Die Feierlichkeiten sowie die offizielle Uhrenpräsentation finden am 17. September statt.

Bild oben: John van Steen, Geschäftsführer von MeisterSinger, und Thilo Mühle, Geschäftsführer von Mühle-Glashütte, besiegeln die Zusammenarbeit für das Grüne Band vor der Heinz-Sielmann-Hütte im Beisein von Carolin Ruh, Vorstandsmitglied der Heinz-Sielmann-Stiftung.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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