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Jean-Claude Biver verstärkt Norqain als Berater

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Mit einem Durchschnittsalter von 35 Jahren ist das Norqain-Team das jüngste, welches sich in der Schweizer Uhrenindustrie einen Namen gemacht hat. Mit ihrem neusten Berater im Verwaltungsrat wird dieser Durchschnitt zwar ein wenig angehoben, der Innovationsgeist aber sicherlich auch.

Kein Geringerer als Branchenlegende Jean-Claude Biver wird zukünftig die Entwicklung der 2018 gegründeten Uhrenmarke begleiten.

Gemeinsam will man im Zeitalter der Digitalisierung und Smartwatches die Leidenschaft für mechanische Uhren weitertragen. Denn Norqain hat es sich zur Aufgabe gemacht, dass junge und junggebliebene Menschen Schweizer Uhren an den Handgelenken tragen – eine Mission, welche Jean-Claude Biver von ganzem Herzen unterstützt.

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„Der jungen Generation, welche jetzt an der Spitze der Branche steht, etwas zurückzugeben, das ist etwas, das ich schon immer wollte. Zwischen 20 und 40 habe ich gelernt, von 40 bis 60 habe ich mein Wissen angewendet und gewinnbringend eingesetzt, und jetzt möchte ich meine Erfahrungen und mein Know-how mit den jungen Talenten teilen, welche heute die Uhrenwelt aufmischen. Ich freue mich sehr, Norqain zu unterstützen – aufgrund des jungen, dynamischen Teams und weil ich dessen Leidenschaft für die Schweizer Uhrenindustrie teile.

Wie anfangs des Jahres angekündigt, werde ich 2023 zusammen mit meinem Sohn Pierre meine eigene exklusive Uhrenmarke ‚JC Biver’ lancieren. Gleichzeitig ermöglicht mir meine Rolle als Berater des Verwaltungsrates von Norqain, mit einer faszinierenden Marke in einem für die Schweizer Uhrenindustrie wichtigen Preissegment verbunden zu sein. Es ist sehr wichtig, starke, unabhängige Schweizer Marken in verschiedenen Preissegmenten zu haben, und Norqain bietet eine spannende Herausforderung für den Status quo“, erläutert Biver.

Ben Küffer, CEO von Norqain, fügt hinzu: „Es ist eine Ehre, mit einem der ganz Großen zusammenarbeiten zu dürfen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Jean-Claude und darauf, dass er das Team herausfordert, die höchsten Gipfel zu erreichen und die Marke durch Innovation weiterzuentwickeln. Die Tatsache, dass Jean-Claude gleichzeitig seine eigene Familienmarke aufbaut, wird sicherlich zu motivierenden Diskussionen und einem wertvollen Austausch von Ideen und Erfahrungen führen.“

Jean-Claude Biver hat bereits mehrere Workshops mit dem Team gemacht, um innovative Marketing- und Vertriebskonzepte zu entwickeln. In Zukunft wird er die Marke bei der CO2-neutralen Zertifizierung und der Entwicklung einer umweltfreundlichen, robusten und ultraleichten Produktlinie unterstützen, welche im Herbst dieses Jahres lanciert werden soll.

Gestartet mit Eta und Sellita stellte Norqain bereits 2020 zwei Manufakturwerke vor, die in Zusammenarbeit mit dem von Tudor gegründeten Uhrwerkhersteller Kenissi entwickelt wurden, an dem Chanel 2018 einen Anteil von 20 Prozent erwarb. Hinzu kommen die prominenten Partnerschaften der jungen marke mit der NHL Players’ Association und dem Matterhorn Ultraks. Das Versprechen, ausschließlich vegan-zertifizierte Armbänder für alle neuen Produkte zu verwenden, und die Zusammenarbeit mit dem Butterfly Help Project – welches Kindern in Nepal Zugang zu Bildung ermöglicht – unterstreichen zudem Norqains Engagement für ökologische und soziale Anliegen. Und auch in Sachen Umsatz kann die Marke Erfolge aufweisen und steigerte diesen weltweit im vergangenen Jahr um über 50 Prozent.

Das beeindruckt auch Jean-Claude Biver: „Seit seiner Gründung habe ich Norqain genau im Auge behalten und war immer beeindruckt davon, was das Team in so kurzer Zeit rund um den Globus erreicht hat. Die Werte der Marke stimmen mit meinen überein, und ich freue mich darauf, mit Norqain neue Gipfel zu erklimmen und innovative Produkte aus neuen nachhaltigen Materialien zu entwickeln.“

„Es gibt heute nur wenige wirklich unabhängige Uhrenmarken – Norqain ist eine davon. Ohne den Druck der Aktionäre hat Norquain die Freiheit, seine eigene, langfristige Vision und den Weg dorthin zu entwickeln. Das öffnet die Tür für Innovationen“, sagt Jean-Claude Biver.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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