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Jaeger-LeCoultre präsentiert „Sound Sculpture“-Installation des Schweizer Künstlers Zimoun

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Als Highlight der Kollektion „The Sound Maker“, mit der Jaeger-LeCoultre die Verbindung von Klang und Uhrmacherkunst zelebriert, präsentiert die Marke eine neue „Sound Sculpture“-Installation des Schweizer Künstlers Zimoun.

Das Kunstwerk wird diesen Herbst zum ersten Mal in China und danach in an ausgewählten Orten weltweit ausgestellt.

Getreu dem Thema „The Sound Maker“ hat sich die Jaeger-LeCoultre entschieden, mit einem Künstler zusammenzuarbeiten, der in seinen Werken die Natur des Klangs untersucht und zelebriert. Für seine Arbeit verwendet Zimoun einfache Rohstoffe sowie recycelte Industriekomponenten, um daraus komplexe und eindrucksvolle Fresken zu erschaffen, die Klänge und Bewegungen erzeugen und die traditionellen Vorstellungen von Bildhauerei, Raum und Zeit revolutionieren.

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„Ich interessiere mich für Klang als architektonisches Element, das zur Konstruktion von Raum beiträgt, aber auch für die Art und Weise, wie er einen Raum einnimmt und mit ihm interagiert. Ich untersuche dreidimensionale Klangstrukturen, räumliches Erleben und das Entdecken von Klang, Material und Raum – und nicht zuletzt die Wahrnehmung selbst“, erklärt der Künstler.

Zimoun verzichtet bewusst darauf, Materialien nur aufgrund ihrer Ästhetik zu verarbeiten, sondern wählt sie nach ihrer Dynamik, ihrer Reaktion und ihrem Resonanzverhalten. In diesem Sinne zeigt sich die Parallele zur Arbeitsweise der Uhrmacher von Jaeger-LeCoultre.

„Wir freuen uns sehr darüber, mit Zimoun zusammenzuarbeiten“, sagt Catherine Rénier, CEO von Jaeger-LeCoultre. „Genau wie unsere Manufaktur bearbeitet er Rohstoffe mit großer Präzision. Zimouns Fachkenntnisse und seine Kreativität im Umgang mit Metall passen perfekt zur Arbeit unserer Kunsthandwerker, die stets auf der Suche nach Harmonie zwischen technischer und ästhetischer Vollkommenheit sind.“

Das Kunstwerk besteht aus kleinen Gleichstrommotoren, feinen Drähten, MDF-Platten und ungefähr 2.000 sehr schmalen Metallscheiben. Bei diesen Scheiben, die bei Zimouns Werk als Klangquellen dienen, handelt es sich um Bestandteile der Uhrmacherkunst und sie stammen direkt aus der Manufaktur Jaeger-LeCoultre.

Die Scheiben sind durch den Draht mit den Motoren verbunden und bei der Rotation kommen sie mit den MDF-Platten in Kontakt, ähnlich wie eine zu Boden fallende Münze. Durch die Reibung entsteht eine komplexe Klangstruktur und die Bewegung erzeugt einen flimmernden Effekt an der Oberfläche.

„Die Drähte, die die Metallscheiben halten, sind alle von Hand gebogen und unterscheiden sich voneinander. Das führt dazu, dass die Metallscheiben in unterschiedlichen Winkeln und einer anderen Geschwindigkeit rotieren. Dadurch entsteht eine komplexe, individuelle Interaktion, die sich sowohl auf die visuellen als auch die akustischen Eigenschaften des Kunstwerks auswirkt. Die Mikrostrukturen des Klangs verändern sich ständig und sorgen für ein komplexes Klangbild. Vergleichbar mit dem Klang eines Flusses, der nie wirklich gleich bleibt. Auf visueller Ebene entsteht die gleiche Komplexität… und ruft einen flimmernden Effekt an der Oberfläche hervor, ähnlich wie auf der Wasseroberfläche“, erläutert Zimoun.

 

 

 

Tags : jaeger-lecoultreSound MakerZimoun
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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