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IWC veröffentlicht zweiten Bericht gemäß den Standards der Global Reporting Initiative (GRI)

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2018 hatte IWC als erste Schweizer Luxusuhrenmarke den globalen Best Practices Standard in der Berichterstattung zur Nachhaltigkeit angewendet. Jetzt kommt die Manufaktur ihrer Verpflichtung zu einer zweijährlichen Berichterstattung nach.

Bereits 2017 hat sich IWC konkrete Nachhaltigkeitsziele für 2020 gesetzt. Davon wurden erreicht:

  • Umweltziele: Reduzierung der Treibhausgasemissionen um zehn Prozent und Reduzierung des durchschnittlichen Gewichts und Volumens von Verpackungen um 30 Prozent.
  • Ziele als Arbeitgeber: Gleichstellung der Geschlechter in der Ausbildung, Verdoppelung der jährlich geleisteten Stunden im Bereich der Freiwilligenarbeit, Reduzierung der Abwesenheitsrate um zehn Prozent durch die Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden.
  • Lieferkette: Re-Zertifizierung gemäß dem neuen Verhaltenskodex des Responsible Jewellery Council (RJC).

In den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen in den außerdem in seinem Manufakturzentrum verschiedene nachhaltige Produktionsverfahren implementiert und bezieht heute global zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien produzierten Strom. Hinzu kommt die Zertifizierung von „Great Place to Work“ in 2019. 90 Prozent der Mitarbeitenden sind laut einer Online-Umfrage stolz darauf, ein Teil der IWC-Familie zu sein.

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„Mit unserem ersten Nachhaltigkeitsbericht gemäß dem GRI-Standard haben wir vor zwei Jahren die Tür in unser Unternehmen weit aufgemacht. So weit, wie dies noch keine andere Luxusuhrenmanufaktur vor uns getan hat. Die Reaktionen von Kunden, Lieferanten und Mitarbeitenden auf diese Transparenz waren sehr positiv und ich bin stolz auf den Schwung, den wir daraus mitnehmen konnten. Nachhaltigkeit ist eine gemeinschaftliche und tägliche Anstrengung, die nie zu Ende ist. Wir anerkennen, dass wir noch mehr tun können und werden diesen Weg mit dem gleichen Pioniergeist weitergehen, den bereits unser Gründer 1868 an den Tag legte“, erklärt Christoph Grainger-Herr, der CEO von IWC Schaffhausen.

Nachhaltige Ziel für 2022

Künftig will IWC verstärkt Prinzipien der Kreislaufwirtschaft implementieren. Dazu gehören beispielsweise die Rückgewinnung von Wärme aus den Produktionsprozessen, die Wiederverwertung von Gold oder die Entwicklung von neuen und nachhaltigen Materialien für Armbänder.

Für 2022 hat sich IWC wiederum Ziele gesetzt, die primär auf ökologische Nachhaltigkeit und Diversität als Arbeitgeber fokussieren. Dazu gehören die Erlangung der Equal-Pay-Zertifizierung und die Verdoppelung des Frauenanteils in Führungspositionen gegenüber 2017. Weitere Ziele sind die Entwicklung und Implementierung einer Green-IT-Strategie sowie eines Konzepts für nachhaltige Veranstaltungen.

„Wir stehen in einem konstanten Dialog mit unseren Stakeholdern. Dieser intensive Austausch hilft uns, wirkungsvolle Massnahmen zu definieren und unsere soziale und ökologische Verantwortung über die ganze Wertschöpfungskette hinweg wahrzunehmen. Indem wir jedes zweite Jahr einen Nachhaltigkeitsbericht publizieren, verpflichten wir uns als Unternehmen zu einem verantwortungsvollen Handeln. Wir berücksichtigen Nachhaltigkeitsaspekte bei allen unseren Entscheidungen und werden weitere Fortschritte erzielen“, sagt Franziska Gsell, Chief Marketing Officer von IWC Schaffhausen und Vorsitzende des Nachhaltigkeitsausschusses.

Tags : Grainger-HerrGRIGsellIWCNachhaltigkeitRJCschaffhausen
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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