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IWC Schaffhausen präsentiert neues Manufakturkaliber mit Tourbillon

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Die „Portugieser Hand-Wound Tourbillon“ wird vom neu entwickelten IWC-Manufakturkaliber 81905 mit Handaufzug und einer Gangreserve von 84 Stunden angetrieben.

Das Tourbillon ist die uhrmacherisch wohl anspruchsvollste Komplikation. Auch wenn sich die Geister daran scheiden, ob es überhaupt eine Komplikation ist, denn es bringt im eigentlichen Sinn keine zusätzliche Funktion mit. Es dient dazu, die Ganggenauigkeit einer mechanischen Uhr zu erhöhen.

Die Unruh, der Anker und das Ankerrad befinden sich dabei in einem winzigen Käfig, der sich um die eigene Achse dreht. Diese ständige Drehung trägt dazu bei, die Wirkung der Schwerkraft auf das Schwingsystem der Uhr auszugleichen, und schafft zudem ein optisches Spektakel auf dem Zifferblatt – den „Wirbelwind“.

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Das fliegende Tourbillon ist eine Variante des Tourbillons. Anstatt von einer oberen Brücke getragen zu werden, wird der Käfig hier ausschließlich von einer Seite gehalten. Das ermöglicht einen noch besseren Blick auf das Innenleben des empfindlichen Mechanismus.

Bei der „Portugieser Hand-Wound Tourbillon“ ist das fliegende Minutentourbillon bei 6 Uhr platziert. Es besteht aus 56 Einzelteilen und wiegt nur 0,635 Gramm. Dank des Tourbillonstopps kann der Mechanismus vollständig angehalten werden, sodass der Träger die Uhr auf die Sekunde genau einstellen kann.

Darüber hinaus wurden der Anker und das Ankerrad mit der Diamond-Shell-Technologie beschichtet. Die glatte Diamantbeschichtung auf den Silikonteilen reduziert die Reibung. In Kombination mit einer optimierten Geometrie dieser Teile verbessert die Beschichtung den Energiefluss im Werk.

Angetrieben wird der Zeitmesser vom IWC-Manufakturkaliber 81905, das speziell für dieses Modell entwickelt wurde. Das aus 159 Einzelteilen bestehende Uhrwerk wird von Hand aufgezogen und speichert in seiner Zugfeder eine Gangreserve von 84 Stunden. Durch den Saphirglasboden sind die Verzierungen auf den Brücken sowie das „Probus Scafusia“-Medaillon aus Massivgold sichtbar.

Das Gehäuse ist aus 18 Karat Armor Gold gefertigt. Dank einer modifizierten Mikrostruktur weist dieses Material deutlich höhere Härtewerte auf als herkömmliche Goldlegierungen.

Die „Portugieser Hand-Wound Tourbillon“ wird an einem schwarzen Armband aus Alligatorleder der italienischen Schuhmanufaktur Santoni getragen. Dabei werden die CITES-Konventionen vollständig eingehalten.

Der Zeitmesser kann für das Care-Programm „My IWC“ registriert werden und profitiert damit von einer 6-jährigen Verlängerung der standardmäßigen 2-jährigen internationalen Garantie.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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