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IWC erhält Chain-of-Custody-Zertifizierung des Responsible Jewellery Council (RJC)

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Der CoC bescheinigt, dass das in der Wertschöpfungskette des Unternehmens verwendete Gold und Platin lückenlos rückverfolgbar ist und aus verantwortungsvollen Quellen stammt.

Dieser freiwillige Standard ergänzt den Code of Practices (COP) des RJC, dem sich IWC bereits verpflichtet hat. Mit der erfolgreichen Zertifizierung ist die Schweizer Luxusuhrenmanufaktur ihrem Ziel einen großen Schritt näher gekommen, Uhren aus vollständig rückverfolgbaren Edelmetallkomponenten anzubieten.

Der RJC ist eine gemeinnützige Organisation, die 2005 gegründet wurde. Er setzt sich für Standards für die Schmuck- und Uhrenindustrie ein, mit denen vorbildliche ökologische, soziale und ethische Praktiken von der Mine bis zum Einzelhandel gefördert werden. Dafür kommt einerseits der verpflichtende Code of Practices (CoP) zum Einsatz, dessen Einhaltung bei allen Mitgliedern unternehmensweit auditiert wird. Die darüber hinausgehende und freiwillige CoC-Zertifizierung hat zum Ziel, die Rückverfolgbarkeit von Edelmetallen zu gewährleisten.

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IWC verfolgt im Bereich der Nachhaltigkeit einen proaktiven Ansatz und versucht immer, die erwarteten Anforderungen zu übertreffen. Deshalb hat die Uhrenmanufaktur im Einklang mit ihren Nachhaltigkeitszielen für 2022 bereits im vergangenen Jahr die Chain-of-Custody-Zertifizierung des RJC beantragt.

Der CoP stellt primär die Integrität und verantwortungsvolle Lieferkette des Unternehmens ab. Die CoC-Zertifizierung stellt dagegen die Rückverfolgbarkeit und verantwortungsvolle Beschaffung des abgebauten oder recycelten Materials sicher. Überprüft wird dies durch strenge Managementsysteme und rigorose Audits durch Dritte.

In Zukunft soll es möglich werden, die komplette Geschichte eines Produkts – von der Quelle des Rohstoffs bis zur fertigen Uhr in der Boutique – lückenlos und umfassend zu dokumentieren.

„Die Geschichte von IWC baut auf Innovation. Deshalb sind wir stolz, dass der RJC uns erneut als eine vorbildliche Marke für verantwortungsvolle Praktiken in der Luxusuhrenindustrie anerkennt. IWC stellt nicht nur Uhren her, die über Generationen hinweg funktionieren. Ein Teil unseres Versprechens an die Kunden ist auch, dass unsere Zeitmesser von A bis Z verantwortungsvoll hergestellt werden. Wir haben schon immer grossen Wert auf Integrität und Rückverfolgbarkeit gelegt und pflegen vertrauenswürdige, langfristige Beziehungen zu unseren Lieferanten. Das Erreichen der CoC-Zertifizierung ist ein wichtiger Meilenstein in der Edelmetallbeschaffung – und ein Beweis für die ehrlichen Bemühungen von IWC und unseren Lieferanten“, sagt Franziska Gsell, CMO von IWC Schaffhausen und Vorsitzende des Nachhaltigkeitsausschusses.

Um Nachhaltigkeit bemüht sich die Manufaktur aber auch bei nicht edlen Materialien, was sich auch bei den aktuellen Modellen niederschlägt.

Ganz neu sind die TimberTex-Uhrenarmbänder, die aus einem Material auf Papierbasis aus verantwortungsvollen Quellen hergestellt werden.

„Seit Beginn der Unternehmensgeschichte vor 153 Jahren nimmt IWC eine führende Position im Produktdesign, in der Entwicklung neuer Materialien und bei den Fertigungsmethoden ein. Von der ersten Zeit nach der Gründung, in der wir die Wasserkraft des Rheins nutzten, über die frühe Verwendung von Titan und Keramik bis hin zur Entwicklung von Ceratanium hat unser Streben nach Innovation zu bemerkenswerten Errungenschaften geführt. Dieser Pioniergeist liess uns nun nach weiteren hochwertigen Alternativen für unsere Kunden suchen, die kein Tierleder tragen möchten“, erklärt Franziska Gsell.

Im Gegensatz zu Kunstleder, das oft aus Kunststoff oder Erdöl hergestellt wird, besteht dieses Material zu 80 Prozent aus natürlichen Pflanzenfasern. Die verwendete Zellulose stammt aus europäischen Wäldern, die nach den Grundsätzen der Non-Profit-Organisation Forest Stewardship Council (FSC) verantwortungsvoll und nachhaltig bewirtschaftet werden und entsprechend zertifiziert sind.

Sie wird in Italien unter Verwendung traditioneller Papierherstellungsverfahren verarbeitet und mit natürlichen Pflanzenfarben gefärbt. Das Ergebnis ist ein Material mit unregelmäßiger Maserung, was jedes Armband einzigartig macht.

Die Herstellung der „TimberTex“-Armbänder erfordert über 60 verschiedene Arbeitsschritte. Die mit recycelter Mikrofaser gefütterten und mit Steppnähten aus recyceltem Garn fertiggestellten Armbänder sind somit eine neben Edelstahl- Textil- und Kautschukarmbändern eine weitere lederfreie Option.

Dabei sind die auf aus einem Material auf Papierbasis bestehenden Bänder strapazierfähig und wasserfest und zeigen nach einem Bad im Pool keine Abnutzungserscheinungen.

Die „TimberTex“-Armbänder sind aktuell für vier IWC-Modelle in den Farben Blau, Braun und Schwarz erhältlich: „Portugieser Chronograph“, „Portugieser Automatic 40“, „Portofino Automatic“ und „Portofino Chronograph“.

 

 

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