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Ist der NFT-Hype vorbei?

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Nachdem die Non-Fungible Tokens (NFT) vor einem Monat einen regelrechten Hype erlebten und ein Verkaufsrekord den nächsten jagte, ist der Wirbel um die digitalen Sammelobjekte mittlerweile verflogen.

Im März startete übrigens die erste NFT-Auktion einer Luxusuhr per Krypto-Technologie, und zwar auf der OpenSea-Plattform, der größten digitalen Plattform für NFT-Verkäufe. Dabei handelte es sich um die Lieblingsuhr von Jean-Claude Biver, eine Spezialausfertigung der „Bigger Bang All Black Tourbillon Chrono“ von Hublot.

Wie die Statista-Grafik auf Basis der Daten von NonFungible.com zeigt, ist die Anzahl der NFT-Verkäufe von im Wochenschnitt etwa 34.000 Anfang Mai auf nur noch etwa 20.000 zu Beginn des Junis gesunken. Gleichwohl hat sich der Gesamtwert der Transaktionen seit Erreichen des Spitzenwertes von rund 173 Millionen US-$ um rund 93 Prozent verringert. Zudem sind weniger aktive Wallets am NFT-Handel beteiligt – die Anzahl dieser ist im selben Zeitraum um etwa 5.000 gefallen.

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Die Krypto-Nachrichtenseite Protos sieht darin ein erstes Anzeichen für das Platzen der NFT-Blase. Laut den Experten ist das Vorhaben durch NFTs einen digitalen Kunst-Markt zu etablieren gescheitert. Das ursprüngliche Aushängeschild der NFT-Industrie schrumpft immer weiter und wurde unlängst von anderen Kategorien wie Sammelobjekten, Sport und dem sogenannten Metaverse überholt. Bei letzterer Kategorie handelt es sich um einen Markt für digitale Grundstücke.

NonFungible.com hingegen will nichts von einem NFT-Crash wissen. Ihren Analysen zufolge ist der Hype zwar in den letzten Wochen deutlich abgeflacht. Allerdings würden sich die Verkäufe im Vergleich zur Situation von vor sechs Monaten immer noch auf einem relativ hohen Niveau einpendeln.

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