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Innenstadtförderung: HDE begrüßt Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion

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Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßt den Ruf der SPD-Bundestagsfraktion nach einem Impuls und einem Förderprogramm für die von der Corona-Krise gebeutelten Innenstädte.

Einen entsprechenden Innenstadtfonds, der mit 500 Millionen € ausgestattet werden sollte, fordert der HDE bereits seit einem Jahr.

„Der Vorstoß der SPD-Bundestagsfraktion ist ein Schritt in die richtige Richtung. Die Pandemie stellt unsere Innenstädte vor eine große Herausforderung, die sie nur mit wirksamer Unterstützung bewältigen können“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

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Sowohl die aktuelle als auch künftige Bundesregierung seien in der Verantwortung, einen Rahmen für Investitionen in Innovationen und attraktive Innenstadtstandorte zu schaffen.

„Wichtig ist schnelle, einfache und effektive Hilfe. Hierfür muss ein Innenstadtfonds eingerichtet werden, der die Entwicklung zukunftsfähiger Innenstadtkonzepte fördert“, so Genth weiter.

Allerdings könne die von den SPD-Abgeordneten genannte Summe von 200 bis 300 Millionen € nur ein erster Schritt sein. „Um nachhaltig einen wirkungsvollen Impuls zu setzen und den Weg für einen Neustart zu ebnen, müssen jährlich mindestens 500 Millionen Euro für die Förderung der Innenstädte zur Verfügung stehen“, betont Genth.

Anlässlich der Bundestagswahl 2021 hat der HDE die Gestaltung lebenswerter Innenstädte als eines der zentralen Handlungsfelder definiert.

„Die Zukunft der pandemiebedingt ausgezehrten Handelsbetriebe steht und fällt mit der Entwicklung von Innenstädten, Stadtteil- und Ortszentren“, so Genth. Um die Vielfalt des innerstädtischen Handels zu erhalten, brauche es die breite Allianz aller Akteure der Stadtgesellschaft.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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