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Innen wie Außen höchst komplex

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Seit der Gründung der Manufaktur im Jahr 1875 spezialisierte sich Audemars Piguet auf Uhren mit Schlagwerk und brachte seither kontinuierlich komplexe Uhrwerke mit Grande Sonnerie, Petite Sonnerie und Minutenrepetition heraus.

Aktuell hat die Manufaktur die Kollektion „Code 11.59 by Audemars Piguet„ gleich um fünf neue „Grande Sonnerie Carillon Supersonnerie“-Modelle bereichert.

Diese zeigen sich auch optisch anspruchsvoll, denn jede Uhr ist mit einem von Anita Porchet und ihrem Atelier entworfenen, einzigartigen Emaille-Zifferblatt geschmückt.

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Um die Komplexität der Grande-Sonnerie Uhren zu zelebrieren, hat Audemars Piguet bei der renommierten Schweizer Emaille-Kunsthandwerkerin handgearbeitete „Grand Feu“-Zifferblätter aus Emaille in Auftrag gegeben.

Sie kreierte eine Trilogie von Emaille-Zifferblättern, die mit über 100 Jahre alten Goldplättchen („Paillons“) verziert sind und schuf mit ihnen eine harmonische Verbindung aus traditionellem Kunsthandwerk und zeitgenössischem Design.

Für die anderen beiden Modelle können die Kunden ein personalisiertes Zifferblatt erhalten, das die Werkstatt von Anita Porchet speziell für sie fertigt.

Anita Porchet Schweizer Emaille-Kunsthandwerkerin:

„Was mich an dieser Arbeit fasziniert, ist das schier unbegrenzte Spektrum der technischen und kreativen Möglichkeiten, die sie bietet – ähnlich wie bei einem Maler vor einer leeren Leinwand. Meine Zusammenarbeit mit Audemars Piguet bot mir mehr Freiheit, um zu experimentieren und die traditionelle ‚Paillonné‘-Technik neu zu interpretieren. Das eröffnete mir eine bereichernde Perspektive“.

Die „Code 11.59 by Audemars Piguet Grande Sonnerie Carillon Supersonnerie“ ist mit einem neuen, aus 489 Teilen bestehenden Uhrwerk mit Handaufzug ausgestattet: Das Kaliber 2956 kombiniert die traditionelle Grande-Sonnerie-Komplikation mit der patentierten Supersonnerie-Technologie, die Audemars Piguet 2015 bei der Kollektion „Royal Oak Concept“ eingeführt hat.

Eine Uhr mit Grande Sonnerie schlägt nicht nur auf Wunsch die Stunden, Viertelstunden und Minuten, wie es eine traditionelle Minutenrepetition tun würde. Sie kann auch wie ein Glockenturm ohne Einwirkung der Träger alle Stunden und Viertelstunden schlagen. Der Begriff Carillon (Glockenspiel) bedeutet, dass die „Grande Sonnerie Supersonnerie“ mit drei anstatt – wie bei Standardschlaguhren üblich – zwei Gongs und Hämmerchen ausgestattet ist. So schlägt sie die Viertelstunden in drei aufeinanderfolgenden Noten: einem hohen, einem mittelhohen und einem tiefen Ton.

 

In der Einstellung „Petite Sonnerie“ schlägt die Uhr nur die Stunden, und im Ruhemodus ist die automatische Schlagfunktion deaktiviert. Genau wie bei der Minutenrepetition kann diese Funktion jederzeit aktiviert werden.

 

Die patentierte Technologie ist das Ergebnis von acht Jahren gemeinsamer Forschungsarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Inspiriert von der akustischen Leistung älterer Uhren mit Minutenrepetition und der Harmonie von Musikinstrumenten überarbeitete ein Team aus Uhrmachern, Technikern, Forschern und Musikern den Aufbau des Gehäuses, um eine ganz neuartige Schlagtechnologie hervorzubringen.

Die patentierten Gongs gewähren gemeinsam mit der Gehäusekonstruktion Schallstärke, Klangqualität und Harmonie des Dreiklangs der Supersonnerie. Die Gongs sind nicht an der Platine befestigt, sondern an einer neuen Vorrichtung, die als Resonanzboden fungiert und die Klangübertragung optimiert. Zudem ermöglicht die innovative Supersonnerie-Technologie eine Beschleunigung der Tonfolge.

 

Lucas Raggi Entwicklungsdirektor:

 

„Die Grande Sonnerie ist die Krönung der Armbanduhren mit Schlagwerk. Wie bei einem Orchester muss das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten perfekt sein, um den automatischen Glockenschlag zu jeder Stunde und Viertelstunde zu garantieren. Wir brauchten vier Jahre, um diesen traditionellen Mechanismus mit unserer Supersonnerie-Technologie zu kombinieren und zudem eine Carillon-Funktion zu integrieren. Das war eine echte Herausforderung“.

Tags : audemars piguetCarillonCODE 11.59Grande SonnerieLucas RaggiPetite SonneriePorchetroyal oakSchlagwerksupersonnerie
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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