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Inhorgenta-Neuheit: Das Design des neuen „max bill“-Modells beruht auf den Originalentwürfen des Künstlers

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Der deutsche Uhrenhersteller Junghans ist mit seinem Inhorgenta-Auftritt sehr zufrieden, man hätte bereits am ersten Messetag rund 60 Prozent mehr Termine als im Vorjahr gehabt.

Grund hierfür sind sicher auch die neuen neuen Modelle der „max bill“-Linie, die durchaus als „Volumenmacher“ für Junghans bezeichnet werden kann.

Denn die Lehren der Bauhaus-Schule, an der der 1994 verstorbene Schweizer Architekt und Künstler zwei Jahre studierte, prägen bis heute das gesamte Produktdesign wie keine andere Stilrichtung. Max Bill hat Zeit seines Lebens die Gedanken des Bauhaus weitergetragen, und noch heute manifestieren sie sich in den Uhren der „max bill“-Linie von Junghans.

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Dabei beruft sich der Schramberger Uhrenhersteller nicht einfach nur auf den Namen Max Bill, denn der Architekt und Künstler hat bereits 1961 Armbanduhren für Junghans kreiert, die heute als Designikonen gelten.

Das neue Automatikmodell zeigt ebenfalls die typische reduzierte Formensprache von Max Bill und beruht auf den Originalentwürfen des Künstlers. Das klar gestaltete Zifferblatt wird dabei von einem gewölbten Saphirglas geschützt.

Die Dreizeigeruhr thematisiert außerdem die Architektur des Bauhaus-Gebäudes in Dessau. Die Kombination des weißen Zifferblattes mit dem schwarzen Lederarmband erinnert an den klaren Kontrast zwischen den hellen Wänden und der dunklen Glasfassade. In der Farbe der berühmten Eingangstür setzen Zeiger und Datumsscheibe rote Akzente.

Die besondere Ausführung der Gehäuserückseite hat über das Jubiläumsjahr hinaus Bestand: Ein Miniatur-Abbild zeigt die Hochschule mit dem weltbekannten Bauhaus-Schriftzug, der roten Eingangstür und der Fensterfront. Diese gewährt dank des Glasbodens den Einblick in das Automatikwerk J800.1 mit einer Gangreserve bis zu 42 Stunden.

Die UVP beträgt 1.175 €.

Tags : bauhausinhorgentajunghansMax Bill
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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