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Inhorgenta Munich setzt mit neuem Konzept auf mehr Information und Austausch

Dittrich

Vom 14. bis 20. Februar 2020 empfängt die Inhorgenta Munich die Schmuck- und Uhrenbranche. Schon jetzt beweisen die Macher, dass sie Wort halten und die Messe Schritt für Schritt von einer reinen Ordermesse hin zur inspirierenden Netzwerkplattform der Branche entwickeln.

Nach der geglückten Einfphrung der Watchboutique in diesem Jahr in Halle A1 wurde für das kommende Jahr ein neues Konzept für die C2 erdacht.

Klaus Dittrich (Bild), Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Messe München, erläutert:

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„Die Inhorgenta Munich entwickelt sich ständig weiter. Nachhaltigkeit und Future Retail beschäftigen aktuell die gesamte Schmuckindustrie. Mit der Neuausrichtung der Halle C2 möchten wir ein Zeichen setzen und Impulsgeber sein.“

Stefanie Mändlein, Projektleiterin der Inhorgenta, ergänzt:

„Wir haben uns mit Branchenexperten zusammengesetzt und gefragt, wie die Halle noch attraktiver und zukunftsorientierter gestaltet werden kann, um die Aussteller und Besucher mit allen Sinnen zu inspirieren. Mit der neuen Ausrichtung schaffen wir Raum für zwei aktuelle Themen, die die Branche bewegen.“

Und so präsentiert sich die Halle C2 nicht nur im neuen Look, sondern auch mit neuen Inhalten.

Nachhaltigkeit im Fokus

Der zentrale Bereich der Halle wurde unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit neu inszeniert, was insbesondere in den verwendeten Naturmaterialien Holz, Glas, Filz und Wolle deutlich wird. Diese werden von der Messe über mehrere Jahre hinweg eingesetzt und anschließend recycelt.

Entlang der prominenten Mittelachse tauchen die Besucher in diese Biosphäre ein: dunkle satte Naturtöne, bepflanzte Grünflächen, moosbedeckte Sitzflächen, hängende Gärten im Cateringbereich sowie Wasserfall-Projektionen und Urwaldgeräusche als akustische Untermalung.

Inhaltliche Schwerpunkte

Nachhaltigkeit und Future Retail sind nicht nur die gestalterischen, sondern auch die inhaltlichen Schwerpunkte der Halle. Zentrale Anlaufstelle dafür ist im Herzen der Halle C2 eine Fläche, auf der diese Themen stattfinden.

Damit wird das bisherige Inhorgenta Forum abgelöst. Stattdessen orientiert man sich programmatisch an den Trendfactorys der Messe, die in diesem Jahr in Barcelona (17. Oktober) und Luzern (22. Oktober) stattfinden werden. Geboten werden Vorträge, Podiumsdiskussionen und Netzwerk-Möglichkeiten.

Erörtert werden die zentralen Fragen der Branche: Wie entwickelt sich der Handel im Kontext von Omnichannel-Präsentationsmöglichkeiten sowie Kundenzentrierung? Wo liegen die Chancen und Risiken des globalen Megatrends Nachhaltigkeit für die Uhren-, Schmuck- und Edelsteinbranche?

Zu den Experten gehören unter anderem Rita Lahlou, Senior Manager und Head of Jewelery bei Amazon Europe, und Dominik Brockelmann von der Brodos AG. Letztere wird zum Thema „Omnichannel Tool & der vernetzte Laden“ referieren.

Damit ergänzt der Vortragsbereich in der Halle C2 die in Roundtable-Gespräche in der Watchboutique in Halle A1.

 

 

Tags : inhorgentaMesse MünchenTrendfactory
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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