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Inhorgenta Award 2020: Smart und Mechanik gewinnen in den Uhren-Kategorien

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Am gestrigen Abend wurden in der „BMW Welt“ in München die 4. „Inhorgenta Awards“ vergeben. In den Uhrenkategorien setzten sich zwei ausgesprochen gegensätzliche Konzepte durch.

In acht Kategorien wurde der Award verliehen. Gekürt wurden die Sieger teils von einer zehnköpfigen Jury,teils vom Endverbraucher per Online-Voting.

So auch in den beiden Uhren-Kategorien “Watch Design of the Year” und „Best Watch“.

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Mit dem „Tourbillon Perpetual Calendar Manufacture” von Frederique Constant gewann in der von der Jury bewerteten Kategorie „Watch Design of the Year” ein Modell, dass ganz im Zeichen traditioneller Schweizer Uhrmacherkunst steht.

Der „Public Choice Award” in der Kategorie „Best Watch” entfiel auf ein ganz anderes, verhältnismäßig junges Segment in der Uhrenwelt. Ausgezeichnet wurde die Smartwatch „MARQ Captain“ von Garmin.

Die Uhren-Auszeichnungen des „Inhorgenta Award 2020“ spiegeln so die große Bandbreite des heutigen Uhrenangebots wider: auf der einen Seite höchste mechanische Komplikationen und Schweizer Tradition, auf der anderen Seite hochwertige Smart-Technologie. Zwischen diesen beiden Polen spielt sich heute das große Feld der Uhren aller Art ab.

Und diese bunte Palette gibt es auch zunehmend in ihrer ganzen Vielfalt auf der Inhorgenta zu entdecken. Auch die beiden ausgezeichneten Marken waren dor zu finden und machten deutlich, dass auch in Zukunft viel von Ihnen zu hören sein wird.

Markus Rettig, Managing Director von Frederique Constant & Alpina Deutschland und den Niederlanden, verriet im Gespräch mit WatchPro Deutschland, welche Neuheiten Frederique Constant für dieses Jahr geplant hat: „Das wird die Uhrenbranche aufhorchen lassen“, sagte er.

Gefeiert wurden die Awards mit einer rauschenden Party mit 500 Gästen in der „BMW Welt“, die sich auch viele Promis nicht entgehen ließen. Zu den Gästen zählten unter anderem die Schauspieler Emilia Schüle, Ludwig Trepte und Alicia von Rittberg. Außerdem anwesend waren die Branchen-Experten und Influencer Katerina Perez, Nina Schwichtenberg, Patrick Kahlo und Sarah Eichhorn.

Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, zum Galaabend: „Als wir den Award 2017 ins Leben gerufen haben, war nicht abzusehen, wie rasant sich das Format entwickeln würde. Mit Stolz können wir heute – vier Jahre später – sagen: Er hat sich zu einer der angesehensten Branchenauszeichnungen, ja zu einem regelrechten Gütesiegel, entwickelt.” Stefanie Mändlein, Projektleiterin der Inhorgenta Munich, ergänzt: „Mit der Inhorgenta-Award-Trophäe zeichnen wir diejenigen aus, die mit Schmuckstücken und Uhren begeistern. Es ist ein ganz besonderes Gefühl mit den Nominierten mit zu fiebern und die Gewinner zu feiern.“

Der Inhorgenta Award muss mehr in die Öffentlichkeit getragen werden

Eigentlich fehlt nur noch eines, um dem Inhorgenta Award echte Relevanz zu verleihen: So bekannt wie er mittlerweile in der Uhren- und Schmuckbranche ist, so gering ist leider noch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Um die Auszeichnung mit wirklicher Bedeutung und einem Mehrwert für die Gewinner und die ganze Branche aufzuladen, müssen alle Beteiligten – nicht nur die Messe alleine – dessen Existenz und Stellenwert wesentlich stärker nach außen tragen.

Die Gewinner im Überblick
Fine Jewelry: A. Odenwald – Ring „Chloé“
Fashion Jewelry: Bernd Wolf – Swing Armreif
Designer of the Year: Jutta Ulland – Ring „Dreh dich“
Design Newcomer of the Year: Jiayi Zhang Collier „Jin zhi yu ye”
Watch Design of the Year: Frederique Constant – Uhr „Tourbillon Perpetual Calendar Manufacture”
Next Generation Retail: Juwelier Vogl
Public Choice „Best Piece of Jewelry“: Capolavoro – Anhänger „Journey of Love“
Public Choice „Best Watch“: Garmin – Uhr „MARQ Captain“

Tags : BMW Weltfrederique constantgarmininhorgentaInhorgenta Award
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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