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In Österreich nahm die Industrieproduktion innerhalb eines Monats drastisch ab

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In Österreich nahm die Industrieproduktion innerhalb eines Monats drastisch ab und erreichte im April mit 31,6 Punkten das Allzeittief.

Der Einkaufsmanagerindex* (EMI) der Industrie von IHS Markit misst verschiedene Faktoren der Industrieproduktion und zeichnet damit einen vergleichbaren Wert der aktuellen Wirtschaftslage.

Geht es nach dem EMI, so befindet sich der gesamte DACH-Raum seit Februar unter der Referenzmarke von 50 Punkten, was gleichbedeutend mit rückläufiger Industrieproduktion ist.

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Die Abwärtsbewegung des EMI ist auf die Folgen der anhaltenden Corona-Pandemie zurückzuführen. Geschäftsschließungen nicht systemrelevanter Unternehmen resultierten in Produktionsausfällen und ungedeckten Nachfragen. Zudem schmälern weltweite Transportbeschränkungen das Exportgeschäft enorm.

Der durchschnittliche EMI der gesamten Eurozone lag im April bei ungefähr 33 Zählern. Nur die Schweiz konnte den freien Fall abbremsen und verliert im Vergleich zum Februar nur knapp 10 Punkte.

Für Deutschland und Österreich schätzt IHS Markit das zukünftige Wirtschaftswachstum höchst pessimistisch ein.


*Der Index basiert auf einer Befragung von 300 Industrieunternehmen in Österreich. Er setzt sich aus den Indikatoren Auftragseingang, Produktion, Beschäftigung, Lieferzeiten und Lagerbestand zusammen. Ein Wert von 50 wird als neutral, ein Wert von über 50 Punkten als eine steigende und ein Wert von unter 50 Punkten als eine rückläufige Entwicklung angesehen. Je größer die Abweichung von 50 Punkten, desto größer die Veränderung.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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