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In der Schweizer Uhrenindustrie sind durch die Corona-Pandemie bereits mehrere hundert Stellen verloren gegangen

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Wie die handelszeitung.ch heute berichtet, sind seit März in der Schweizer Uhrenindustrie mehrere hundert Stellen verloren gegangen. Wie es weitergeht, hängt nun von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie ab.

„Es ist sehr schwierig vorherzusehen, ob es zu weiteren Kündigungen kommt oder nicht“, sagte François Matile, Generalsekretär des Arbeitgeberverbandes der Schweizerischen Uhrenindustrie, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Dabei stellt sich die Situation sehr unterschiedlich dar und ist unabhängig von der Größe der Unternehmen. Eingie hätten noch genügend zu tun, andere hätten jedoch „seit zwei Monaten keine einzige Uhr verkauft“, so Matile. Ob der Stellenabbau weitegehe, hänge nun von der globalen Nachfrage ab und davon, in welchem Umfang der Kauf nicht lebensnotwendiger Produkte erst einmal verschoben werde. „Einige Kunden verzichten daher möglicherweise auf den Kauf einer Uhr.”

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Tags : CoronaCPIHMatileSchweizer UhrenindustrieUhrenindustrie
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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