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1967 lancierte Doxa das „SUB“-Konzept”. Die Uhr gilt als erste professionelle Taucheruhr für ein breites Publikum. Es handelt sich um eine bis 30 BAR wasserdichte Uhr, die zum ersten Mal mit einer einseitig drehbaren Lünette mit doppelter Skala ausgestattet war. Sie stellte die Tauchzeit im Verhältnis zur Tauchtiefe dar, was ein Auftauchen ohne Dekompressionspausen erleichterte. All das machte sie schnell auch für Profis interessant.

Damals gilt die Tauchtabelle ohne Dekompression der US Navy als Bibel, weil sie Tauchern erlaubt, ihre Tauchzeit in Abhängigkeit der Tauchtiefe im Auge zu behalten, um ein sicheres Auftauchen zu ermöglichen. Die Ingenieure von Doxa übernehmen die Daten der US NAVY und statten die Lünette mit zwei separaten Skalen aus, eine orange äußere für die Tiefe und eine innere für die Tauchzeit in Minuten – ein Doxa-Patent.

Darüber hinaus hatte sie als erste Taucheruhr ein orangefarbiges Zifferblatt hat, das sich von den damals üblichen schwarzen und weißen Blättern abhob.

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Ab 1968 sieht man die „SUB 300“ an den Handgelenken der Taucher, die von der Calypso springen und Millionen Fernsehzuschauer auf die legendären Missionen der „Unterwasserodyssee des Teams Cousteau“ mitnehmen. Der Kommandant Jacques-Yves Cousteau, Miterfinder des Lungenautomaten und geistiger Vater des modernen SCUBATauchens, ist von der „SUB 300“ so begeistert, dass er mit Doxa um die Exklusivrechte der Distribution in den USA verhandelt.

Ab 2015 gibt es die „SUB 300“ als limiterte Edition in den drei Zifferblattfarben Orange, Schwarz und Silber.

Doch dann kam der Sommer 2020 und damit mehr Farbe. Denn in diesem Jahr bringt Doxa Watches die „SUB 300“ in sechs Zifferblattfarben und zwölf Versionen auf den Markt.

„Orange Professional“, „Silber Searambler“, „Schwarz Sharkhunter“, „Marineblau Caribbean“, „Gelb Divingstar“ und „Türkis Aquamarine“ nennen sich die neuen Modelle.

Zu den Neuerungen gehören auch Kautschukbänder in den Farbtönen der Zifferblätter. Sie bieten eine sportliche Alternative zu den Metallarmbändern.

Jedes der widerstandsfähigen Bänder ist mit einer Faltschließe aus Edelstahl ausgestattet, auf welcher das Doxa-Fischsymbol prangt. Dank der integrierten Verlängerung lässt sich die Uhr auch über dem Taucheranzug tragen.

Das kratzfeste, entspiegelte Saphirglas übernimmt die typische bombierte Form des früheren Plexiglases, und das COSC-zertifizierte Automatikwerk garantiert eine Gangautonomie von 38 Stunden.

Sämtliche fürs Tauchen wichtige Anzeigen sind mit der Leuchtmasse Superluminova ausgestattet. Die auf dem Innenring der Lünette sichtbare Skala für die Dauer des Tauchgangs ist durch schwarze Einsätze markiert und besitzt bei 12 Uhr einen schwarzen Punkt. Die Markierungen in Metern für die Tauchtiefe wiederum sind farbig – orange, gelb oder blau – um sie optisch abzuheben. Die Position 12 Uhr wird durch eine Leuchtkapsel mit Superluminova markiert.

Tags : coscdoxaSUB 300Taucheruhr
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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