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Hohe Nachfrage in Nordamerika beschert Kering ein gutes Q3 – Gucci bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück

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Mit einem Konzernumsatz von knapp 4,2 Milliarden € hat der Luxusgüterkonzern Kering ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum in Höhe von 12,2 Prozent erwirtschaftet. Gegenüber Q3 2019 beträgt das Umsatzwachstum zehn Prozent.

Der Online-Umsatz stieg stark um 24,3 Prozent im Vergleich zum dritten Quartal 2020 und um 147,9 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum 2019.

Blickt man auf die ersten neun Monate dieses Jahres, dann weist Kering einen Anstieg des Konzernumsatzes von 36,6 Prozent gegenüber 2020 und von neun Prozent gegenüber 2019 aus.

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Das Geschäft wurde von einer sehr starken Dynamik in Nordamerika getrieben, aber auch in Westeuropa und Japan, wo die Märkte noch immer von der Abwesenheit von Touristen betroffen sind, verbesserte sich der Umsatz weiter, teilt Kering mit.

Die wichtigste Marke des Konzerns, Gucci, erwirtschafte in Q3 jedoch nur ein Wachstum von 3,8 Prozent auf knapp 2,2 Milliarden € und bleibt damit deutlich hiner den Erwartungen der Analysten zurück.

Die Uhrenmarken Ulysse Nardin und Girard-Perregaux werden in der Pressemitteilung des Konzerns nicht gesondert erwähnt. Die Handelszeitung.ch hatte im Juli mit Verweis auf das Online-Portal Miss Tweed berichtet, dass es Gerüchte gebe, dass Patrick Pruniaux, CEO der beiden Marken, ein Management-Buy-Out planen würde.

François-Henri Pinault, Vorsitzender und CEO von Kering, kommentiert:

„Nach einem hervorragenden ersten Halbjahr hat Kering auf Konzernebene ein sehr solides drittes Quartal mit einem zweistelligen Plus gegenüber 2019 erzielt. Saint Laurent, Bottega Veneta und unsere anderen Häuser sowie Kering Eyewear haben alle herausragende Ergebnisse erzielt. Mit der Einführung der Aria-Kollektion steht Gucci vor einem intensiven vierten Quartal. In einem sich ständig weiterentwickelnden Luxusmarkt stärken wir die Positionierung und den Vertrieb all unserer Marken und stellen die Ressourcen bereit, die sie benötigen, um ihren Kunden immer näher zu sein. Nachhaltigkeit steht bei uns im Mittelpunkt unserer Strategie, und wir haben in den letzten Wochen wichtige neue Meilensteine erreicht. Mehr denn je investieren wir nachhaltig in unseren profitablen Wachstumskurs und sind bereit, unseren Weg erfolgreich fortzusetzen.“

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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