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Heepmanns Kolumne: Irgendwas geht immer!

Antje

Es gibt nicht viel, von dem man derzeit sagen würde, dass man es richtig gut findet. Negativmeldungen beherrschen die Nachrichtenlage. Und dennoch gibt es viele Menschen, die sich mit Kreativität, Humor und Mut dagegen stemmen, in lethargische Passivität zu verfallen. 

Dazu gehören auch Einzelhändler und natürlich auch Juweliere, die trotz geschlossener Geschäfte die Sozialen Medien nutzen, um mit ihren Kunden im Kontakt zu bleiben.

Ich habe mich einmal auf Facebook bei den Juwelieren umgesehen, und vieles entdeckt, dass ich gut finde. Der Grundtenor ist: Wir sind immer noch für euch da, jetzt und nach der Krise.

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Natürlich können solche Aktionen den Umsatzausfall, der unweigerlich aufgrund der angeordeneten Schließungen der Geschäfte schon eingetreten ist und weiter zunehmen wird, nicht ausgleichen. Dafür werden Hilfspakete seitens der Regierung auf den Weg gebracht, ein Rettungsschirm für Unternehmen in Höhe von 500 Milliarden € wird gerade gespannt.

Aber allein darauf sollte man sich nicht verlassen. Und bis dieser wirklich greift, wird es dauern. Bis dahin sollte man es aber tunlichst vermeiden, den Kopf in den Sand zustecken. Denn den psychologischen Effekt individueller Aktionen sollte man nicht unterschätzen. Gerade in Krisenzeiten schaffen sie ein Gefühl der Verbundenheit – auch zwischen Kunde und Geschäft –, das im besten Fall auch in der Nach-Corona-Zeit anhält.

Dafür heißt es, dranbleiben – denn irgendwas geht immer!

Steffi Stahl von Juwelier Stahl in Coburg weckt im Video schon jetzt die Vorfreude auf die Nach-Corona-Zeit.

 

Juwelier Thilo Schmidt aus Westerstede bietet seinen Service auch weiterhin an, inklusive höchstpersönlicher Abholung und Zustellung.

 

Michaela Wittenburg von Juwelier Wittenburg in Nordenham verlegt die Uhren-Präsentation kurzerhand per Video nach Facebeook.

 

Christoph Weichert von Juwelier Weichert in Heidenheim appeliert an die Solidarität mit dem stationären Fachhandel.

 

 

 

 

Tags : CoronaHeepmannHeepmanns KolumneKolumne
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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