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Heepmanns Kolumne: Der Bundesfinanzminister plant einen Notfallfonds für kleine und mittelständische Unternehmen

corona

Viele Einzelhandelsunternehmen leiden bereits unter einem massiven Nachfragerückgang infolge der Corona-Epidemie. Ab heute müssen nun bereits in einigen Bundesländern Eizelhandelsgechäfte, die nicht versorgungsrelevant sind, schließen, weitere Bundesländer werden nachziehen. Viele Geschäfte wird dies in eine dramatische finanzielle Notlage bringen.

Die Handelsverbände Textil (BTE), Schuhe (BDSE) und Lederwaren (BLE) warnten bereits in dieser Woche vor dem Risiko eines bundesweiten Nachfrageeinbruchs durch das Corona-Virus und vor einer “Schließungswelle speziell im stationären Modehandel”. Sie forderten rasche und unbürokratische Hilfen des Staates.

„Wir haben im Modehandel noch immer die Erfahrung gemacht, dass ein verlorener Konsum nicht nachgeholt wird”, beschreibt BTE-Präsident Steffen Jost das Dilemma der Modehändler.

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Jetzt sind Uhren und Schmuck keine ganz so starke Saison-Ware wie Bekleidung, aber es gilt durchzuhalten, bis die Krise überwunden ist und der Konsum sich wieder normalisiert hat.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat im Handelsblatt-Interview einen Notfallfonds für kleine und mittlere Unternehmen ankündigt. Dabei gehe um „präzise Instrumente“ für die Branchen: „Die Wirtschaft kann sich darauf verlassen, dass wir sie nicht hängen lassen.“

Aber diese Hilfe muss erst einmal anlaufen. Bis dahin muss sich jeder selber helfen.

Antje Heepmann, Redaktion WatchPro Deutschland

Ob Juwelier, Hersteller, Marke oder Lieferant: Welche Maßnahmen haben Sie getroffen, um den Herausforderungen des Corona-Virus zu begegnen? Welche Unterstützung erhoffen Sie sich von der Politik?

 

 

Schicken Sie mir Ihre Lösungsvorschläge, Ihre Tipps für Ihre Kollegen aus dem Handel und Ihre Forderung an die Politik, damit WatchPro dieses an die gesamte Branche weitergeben kann. Vielen Dank! antje.heepmann@itppromedia.com

Tags : BundesfinanzministerCoronaEinzelhandel
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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