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Heepmanns Kolumne: Das neue digitalisierte Normal – es geht!

Antje

Digitalisierung ist derzeit wohl der am meisten bemühte Begriff, wenn es darum geht, die Herausforderungen der Gegenwart und Zukuft zu meistern – egal in welchem Lebensbereich. Das merke auch ich als Redakteurin tagtäglich.

Anstelle des persönlichen Dialogs von Angesicht zu Angesicht treten das Telefonat, der Videocall oder der Austausch per Mail. Anstelle der Neuheiten-Präsentation mit haptischem Erlebnis erobern Webcasts den häuslichen Bildschirm. Und man stellt zunehmend fest – es ist nicht ideal, aber es geht, und zwar immer besser.

Das stellte auch die erste digitale Inhorgenta Trendfactory #reinspire am 22. Oktober unter Beweis. Wer bei der Vorstellung der umfassenden, vierstündigen Agenda zunächst skeptisch war, wurde eines Besseren belehrt.

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Da waren zum einen die gut gewählten Themen wie Nachhaltigkeit, Future Retail und natürlich Digitalisierung. Da war die spannende, internationale Expertenschar, da war der Wechsel zwischen kurzweiligen Vorträgen und Interviews, und da war die sympathische und souveräne Moderatorin …

Es ging wunderbar, wie auch die zahlreichen positiven Chat-Kommentare zeigten. Digitale Events scheinen also auch in unserer Branche zum New Normal zu werden.

Dennoch, und das wurde in nahezu allen Experten-Voträgen deutlich: Online und Digital erweitern das physische Erleben, ersetzen kann es die Face-to-Face-Begegnung und das Erleben mit allen Sinnen nicht. Aber der Onlinekontakt kann zum Beispiel am Anfang der Customer Journey stehen, an deren Ende der Kunde dann im Ladengeschäft kauft.

Wie wichtig der persönliche Kontakt ist – für’s Gemüt genauso wie für die Informationsbeschaffung –, zeigte das Nomos-Forum in Glashütte anlässlich der Präsentation der „Lambda 175 Years Watchmaking Glashütte“ mit Journalisten und Fachhändlern. Man konnte auch bei angemessenem Abstand und mit Maske geradezu spüren, wie sehr alle Beteiligten den direkten Austausch genossen.

Wer weiß schon, wann es das nächste Mal möglich sein wird.

Bis dahin wünsche ich mit weitere Events wie die Trendfactory #reinspire. Aber auch nach der Corona-Zeit – wann auch immer das sein wird – sollten solche digitalen Formate fortgesetzt werden, und zwar als sinnvolle Ergänzungen zu physischen Treffen.

Tags : Heepmanns KolumneinhorgentaKolumneTrendfactory
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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