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HDE-Konsumbarometer Juni: Verbraucherstimmung weiterhin auf niedrigem Niveau

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Die Verbraucherstimmung bleibt auch im Juni auf niedrigem Niveau. Das zeigt das aktuelle HDE-Konsumbarometer, das nach seinem historischen Tiefststand im Vormonat nur einen leichten Aufwärtstrend zeigt.

Die Auswirkungen der Coronakrise sorgen dafür, dass das HDE-Konsumbarometer den zweitschlechtesten Wert seit seinem Start 2016 erreicht.

So wie die Einschränkungen des öffentlichen Lebens von Woche zu Woche in kleinen Schritten gelockert wurden, hellte sich auch die Stimmung der Verbraucher ein Stück weit auf. Das HDE-Konsumbarometer erholt sich im Zuge der zunehmenden Lockerungsmaßnahmen leicht, verbleibt aber auf einem äußerst niedrigen Niveau.

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Im Juni trübte sich die Verbraucherstimmung damit zumindest nicht weiter ein und der Abwärtstrend der letzten Monate ist zunächst einmal gestoppt.

Eine weitere positive Entwicklung für die kommenden Monate ist aber noch nicht absehbar, der Ausblick auf die nächsten Wochen ist von großen Unsicherheiten geprägt. Negative Ausschläge könnten schnell zu einer wieder pessimistischeren Verbraucherstimmung führen.

Die Anschaffungsneigung der Verbraucher stieg wieder leicht an. Insgesamt liegt sie allerdings weiterhin deutlich unter dem Wert im Vorjahr.

Von einer guten Konsumlaune sind Deutschlands Verbraucher somit nach wie vor noch weit entfernt. Das zeigt auch die weiter zunehmende Sparneigung. Die Verbraucher sind anscheinend mit Blick auf die mittelfristige Entwicklung noch skeptisch und bauen Finanzpolster auf.


Das HDE-Konsumbarometer erscheint monatlich und basiert auf einer Umfrage unter 2.000 Personen zur Anschaffungsneigung, Sparneigung, finanziellen Situation und anderen konsumrelevanten Faktoren. Es bildet nicht das aktuelle Verbraucherverhalten ab, sondern die erwartete Stimmung in den kommenden drei Monaten.

Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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