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Hanhart: In Feierlaune mit dem neuen Schaltradchronographen

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Seit 140 Jahren existiert der nach seinem Gründer Johann A. Hanhart benannte Uhrenhersteller, der seine mechanischen Zeitschreiber in Gütenbach im Schwarzwald entwickelt, fertigt und vertreibt. Als Spezialist für Uhren mit Stoppfunktion ließ es sich Hanhart nicht nehmen, im Jubiläumsjahr einen Flyback-Chrono samt Schaltrad und Handaufzug zu lancieren.

Einigen sind sie sicher noch sehr präsent: Vor zwei Jahren legte Hanhart bereits die legendäre „417 ES“ in einem 42 mm großen Edelstahlgehäuse wieder auf. Doch damit der neue Zeitschreiber so universell einsetzbar wie möglich ist, orientiert sich die „417 ES 1954“, die ebenfalls in diesem Jahr vorgestellt wurde, des Weiteren an der historischen Designvorlage aus dem Hanhart-Museum, die bei 39 Millimetern Gehäuse-Durchmesser liegt. Jetzt markiert Hanhart sein 140jähriges Bestehen mit der neuen „417 ES Flyback“. Der Chronograph ist nun in zwei Gehäusegrößen und zwei Zifferblattvarianten erhältlich.

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Um seiner langen Tradition in der Produktion von Chronographen gerecht zu werden, bringt das Unternehmen also die Flyback-Funktion zurück in seine wohl populärste Kollektion. Schon die historische 417 ES, die ursprünglich für Piloten der Luftwaffe der Bundeswehr konzipiert wurde, war mit einer Temposchaltung ausgestattet. Zur Erinnerung: Mithilfe dieses Mechanismus kann durch die Betätigung des Reset-Drückers sofort ein neues Zeitintervall gemessen werden. Hanhart verwendet das neue Handaufzug-Kaliber AMT5100 M, das aus der Manufakturabteilung „Manufacture AMT“ von Sellita stammt. Dieses steuert den Chronographen durch ein Schaltrad. Seine Gangreserve liegt bei 58 Stunden.

Neben dem Größenunterschied gibt es nur einen technischen Unterschied zwischen dem 42 und dem 39 Millimeter messenden Modell: Das Größere verfügt über einen Gehäuseboden mit Saphirglas, wodurch der Blick auf das neue Flyback-Kaliber frei ist.

Die 39-Millimeter-Variante wird hingegen mit antimagnetischem Gehäuse gefertigt, das für einen besonderen Magnetfeldschutz bis 16.000 A/m nach DIN 8309 sorgt. Alle Modelle sind bis zehn Bar wasserdicht. Jede Gehäusegröße kann sowohl mit weiß-schwarzem Panda-Blatt, als auch mit schwarz-weißem Reverse-Panda-Blatt erstanden werden, die beide zusätzlich wegen der verwendeten Superluminova C3 Leuchtmasse für starke Kontraste und perfekte Ablesbarkeit am Handgelenk sorgen. Alle vier Modelle sind Teil der permanenten, nicht limitierten Kollektion und pro Stück für 2.390 € (UVP) erhältlich.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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