Home Nachrichten Deutschland

Großteil der Deutschen recherchiert Produkte online

0

Passend zum heutigen Black Friday gibt das Zahlungsdienstleistungsunternehmen Wirecard exklusive Zahlen zum Shopping-Verhalten der Deutschen heraus.

Für die repräsentative Studie befragten Wirecard und das Umfrageinstitut Vanson Bourne rund 4.500 Konsumenten aus acht Ländern – Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hong Kong, Singapur und USA – zu ihrem Einkaufsverhalten im Internet und im stationären Handel.

Die gute Nachricht: rund 64 Prozent der Bundesbürger kaufen nach wie vor gerne im stationären Einzelhandel ein – mehr als über mobile Endgeräte (43 %) oder Desktop-Lösungen (23 %).

Advertisement

Unified Commerce wird immer selbsverständlicher

Jeder Zweite (54 %) legt dabei aber Wert auf ein Unified-Commerce-Erlebnis, bei dem der Kunde im Mittelpunkt steht und verschiedene Vertriebskanäle miteinander kombiniert werden. Dabei gibt es bei der Customer Journey nicht nur die eine, noch vor Jahren von vielen stationären Händlern beklagte Richtung von Offline zu Online.

So recherchiert ein Großteil der befragten Deutschen Produkte online, bevor sie diese anschließend im Geschäft kaufen (86 %) oder umgekehrt (80 %).

Kanalübergreifende Einkaufsmöglichkeiten, etwa Produkte online zu kaufen und anschließend im Geschäft abzuholen (Buy Online Pickup In Store/ BOPIS), nehmen dementsprechend zu. Ob ein Händler dies anbietet, ist für viele Konsumneten mit kaufentscheidend. Jeder zweite Befragte (54 %) gibt an, dass es seine Kaufentscheidung beeinflusst, ob ein Händler diese Option anbietet.

Ob deutsche Konsumenten letztlich online oder im Geschäft einkaufen, hängt vom Produkt ab. Bei Lebensmitteln (89 Prozent) sowie Gesundheits- und Beauty-Produkten (59 Prozent) bevorzugen die Deutschen den stationären Handel. Bei Modeartikeln halten sich die Präferenzen hingegen weitestgehend die Waage mit 45 Prozent Präferenz für E-Commerce und 43 Prozent für den Einkauf im Laden. Bevorzugt online shoppen die Deutschen hingegen Reisen (58 Prozent) und Bücher (57 Prozent).

“Unsere Untersuchungen zeigen, dass die deutschen Verbraucher heute auf vielfältige Art und Weise einkaufen. Sie wollen die Wahl haben, wann, wo und wie sie shoppen”, erklärt Markus Eichinger, Executive Vice President Group Strategy bei Wirecard.

“Für die Händler wird es zu einer zunehmenden Herausforderung, diese Anforderungen zu erfüllen. Viele Kunden möchten ein Produkt etwa erst online recherchieren, bevor sie es im Geschäft kaufen. Sie erwarten von einem modernen Einzelhändler eine Unified-Commerce-Strategie, die ein konsistentes und reibungsloses Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg ermöglicht.”

“Um ihren Service über alle Kanäle hinweg zu verbessern, sind Einzelhändler auf Kundendaten angewiesen”, sagt Markus Eichinger. “Gezielte, personalisierte Angebote sind hier ein guter Weg, um mit Kunden zusammen zu arbeiten. Wie unsere Studienergebnisse zeigen, sind deutsche Konsumenten grundsätzlich bereit, personenbezogene Daten an Händler weiterzugeben, wenn sie darin einen klaren Nutzen erkennen.“

Darüber hinaus zeigt die Studie, dass 85 Prozent der befragten Deutschen schon mal bargeldlose Zahlungsmethoden genutzt haben beim Einkauf im Laden – online sind es sogar 89 Prozent. Shoppen die Befragten online, dann am liebsten beim Entspannen (70 %), etwa vor dem Fernseher (40 %) oder im Bett (23 %). Am Arbeitsplatz zeigen sich die Deutschen hingegen pflichtbewusst. Nur etwa jeder Zehnte (12 %) kauft hierzulande während der Arbeitszeit online ein. In Großbritannien (27 %) und Brasilien (34 Prozent) gönnt sich etwa jeder dritte Befragte eine Auszeit fürs Online-Shopping im Büro.

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here