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„Grande Seconde Skelet-One“ bietet nahezu unsichtbare Uhrmacherkunst

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Jaquet Droz präsentiert die „Grande Seconde Skelet-One“ in einer neuen Interpretation als Tourbillon und spricht damit vor allem die Sammler außergewöhnlicher Zeitmesser an.

Das Modell treibt das Grundprinzip des skelettierten Uhrwerks auf die Spitze: minimales Material für maximale Stabilität und maximales Licht lautete das Credo der Uhrmacher. Die Skelettstruktur ist völlig neuartig und spielt mit geraden Linien, Winkeln und der perfekten Symmetrie.

Der Tourbillonkäfig steht im Einklang mit der Geometrie des skelettierten Uhrwerks und weist die Form eines dreifachen Kreuzes auf, das einmal pro Minute perfekt auf die Brücken ausgerichtet ist.

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Die Zeiger für Stunden und Minuten sowie der am Tourbillonkäfig befestigte Sekundenzeiger wurden neu gestaltet, um imposanter und zugleich schlanker zu wirken. Sie bewegen sich über zwei auf verschiedenen Ebenen angeordnete Zifferblätter.

Das erste, aus Saphirglas, weist einen Sekunden-, Minuten- und Stundenring auf und ist mit applizierten Indizes aus Gold versehen. Dieses leichte, transparente Zifferblatt wird von einem zweiten aus rauchgrauem Schweizer Quarz ergänzt, das beinahe unsichtbar.

Der Kontrast betont die der Kollektion „Grande Seconde“ eigene Form der Acht und verbessert gleichzeitig die Ablesbarkeit der Uhrzeit.

Um den Gesamteindruck zu unterstreichen, wurde die Platine in Bezug auf drei Aspekte überarbeitet: die Verteilung der innerhalb des Uhrwerks wirkenden Kräfte, die Stabilität des Uhrwerks und die maximale Lichtdurchflutung. Die Platine befindet sich in einem Gehäuse aus Rotgold mit einem Durchmesser von 41 Millimetern, dessen Öffnung besonders breit gestaltet wurde und so einen umfassenden Blick auf das Uhrwerk bietet.

Bei Letzterem wurde besonderes Augenmerk auf die Veredelung der Brücken und Schrauben gelegt. Die skelettierte Schwungmasse aus 18 Karat Rotgold, die vom Gehäuseboden aus sichtbar, durch das Zifferblatt aber nahezu unsichtbar ist, verleiht der „Skelet-One Tourbillon“ eine Gangreserve von sieben Tagen.

Der UVP lautet 154.000 €.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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