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Grand Seiko enthüllt erste Konzeptkreation

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Seit der Geburt der ersten Grand Seiko im Jahr 1960 ist das Streben nach hoher Präzision grundlegend für jede Grand Seiko und alle Neuentwicklungen. Heute wird ein neuer und aufregender Moment in der 60-jährigen Geschichte der Marke mit der Einführung der ersten Konzeptkreation gefeiert.

Mit dieser neuen Kreation untertsreicht die Manufaktur Grand Seiko ihr 60jähriges Streben nach Präzision und vereint in ihr alle Fähigkeiten der hauseigenen Uhrmacherinnen und Uhrmacher.

Das „T0-Konstantkraft-Tourbillon“ verfügt über einen vollständig integrierten Konstantkraft-Mechanismus in Kombination mit einem Tourbillon auf derselben Achse. Der Konstantkraft-Mechanismus sorgt für eine gleichmäßige Energieverteilung auf die Hemmung, unabhängig davon, wie stark die Aufzugsfeder aufgezogen ist. Das Tourbillon eliminiert den durch die Schwerkraft verursachten Präzisionsabfall, indem die Hemmungsteile und die Unruh in einem rotierenden Käfig untergebracht sind.

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Allein diese beiden Mechanismen erfordern außergewöhnliche Konstruktions- und Fertigungstechniken. Die Integration der Mechanismen als eine Einheit ist eine patentierte Konstruktion, die eine neue Dimension der Präzision im mechanischen Uhrenbau von Grand Seiko eröffnet. Eine mögliche serienmäßige Fertigung haben bei der Entwicklung die Ingenieure außen vor gelassen und sich voll und ganz auf die mechanische Uhrenkunst konzentriert.

Dieser freie Entwicklungsansatz führte zur Geburt des „T0“ und war Inspiration für wesentliche Werkteile des neuen Kalibers 9SA5, das parallel zu dieser Konzeptkreation entwickelt wurde.

„T0“ ist in der Lounge im zweiten Stock des Grand-Seiko-Shizukuishi-Studios ausgestellt, das am 20. Juli 2020 in Shizukuishi, Morioka, eröffnet wurde. Das rotierende Tourbillon und das intermittierende Drehen der Konstantkraft sowie das rhythmische 16tel-Note-Ticken der Mechanismen können dort bewundert werden.

Tags : grand seikoShizukuishi„T0-Konstantkraft-Tourbillon“
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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