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GPHG gründet eine Oscar-artige Akademie

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Der Preis wird vom Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie FH seit dem Jahr 2000 in Genf verliehen wird. Seit 2011 wird die Veranstaltung von der “Fondation du Grand Prix d’Horlogerie de Genève”, einer eigens dafür geschaffenen Stiftung, organisiert

Nun soll eine internationale GPHG-Akademie gegründet werden, die sich an der Akademie der Künste und Wissenschaften für Spielfilme orientiert, die über Oscars für die Filmindustrie abstimmt.

Das bedeutet, dass zukünftig zu der 30köpfige Experten-Jury eine Akademie mit rund 300 Teilnehmern die Gewinner bestimmt.

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Im ersten Jahr werden Mitglieder der Akademie von der Stiftung des Grand Prix d’Horlogerie de Genève ausgewählt. Ab 2021 sollen neue Mitglieder aufgenommen werden, wenn sie von bestehenden Mitgliedern vorgeschlagen werden.

Noch ist nicht ganz klar, wie viel Gewicht die Stimmen der Jury und die der Akademiemitglieder bei der Auswahl der Gewinner im nächsten Jahr haben werden. Die Informationen zu den eingereichten Uhren werden allen Mitgliedern der Akademie mitgeteilt, aber nur die Jurymitgliedern können die Modelle persönlich begutachten. Ein Sprecher der Stiftung des Grand Prix d’Horlogerie de Genève sagte zwar, dass die Abstimmung der Jury werde mehr Gewicht haben werde als die Stimmen der Akademiemitglieder, genauere Angaben machte er aber nicht.

Bis zu diesem Jahr mussten die Uhrmacher und Marken ihre eigenen Uhren für den Wettbewerb einreichen, ab 2020 können Akademie-Mitglieder außerdem Uhren vorschlagen. Die Marken können eine Teilnahme aber auch ablehnen.

An der diesjährigen Veranstaltung nahmen vier der fünf größten Uhrenhersteller der Welt teil: Rolex, Omega, Patek Philippe und Cartier.

 

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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