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Glas und Stahl inspirierten zur neuen „PanoInverse“ von Glashütte Original

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Die berühmte Akademie der Künste in Dresden mit ihrer markanten Kuppel ist kreativer Impulsgeber und Wahrzeichen der Stadt zugleich. Von ihrer einzigartigen Architektur ließen sich die Designer von Glashütte Original für die neue, auf 25 Stück limitierte „PanoInverse“ in Platin inspirieren.

Seit jeher ist es der Anspruch wahrer Künstler, den menschlichen Geist für neue Perspektiven zu öffnen, Schönheit zu transportieren und die Seele zu berühren. Die Dresdner Akademie der Künste hat sich die Vermittlung dieser Werte auf die Fahnen geschrieben und prägt mir ihrer markanten Kuppel, im Volksmund auch „Zitronenpresse” genannt, die Skyline der sächsischen Landeshauptstadt.

Die „PanoInverse“ ist seit über zehn Jahren ein fester Bestandteil der „Pano“-Kollektion. Für die neue Version wurden zahlreiche Komponenten, die normalerweise nur durch den Saphirglasboden der Uhr zu sehen sind, invers gelagert und verschiedene Einzelteile und Baugruppen neu entwickelt.

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Die nun auf der Zifferblattseite sichtbare Dreiviertel-Platine besitzt eine feine Guillochierung, die das charakteristische und reliefartige Muster der Kuppel der Akademie der Künste aus Glas und Stahl aufgreift.

Das Guillochieren ist eine halbmechanische Graviertechnik, die von Glashütte Original gepflegt wird. Dabei werden mit traditionellem Guillochierwerkzeug feine, geometrische Linien in das Zifferblatt beziehungsweise die Platine gestochen. Je nachdem, wie das Licht auf die Oberfläche fällt, glänzt das so entstandene Muster ganz unterschiedlich.

Der geübte Betrachter erkennt die Charakteristika dieses Zeitmessers auf den ersten Blick: verschraubte Goldchatons auf der guillochierten und anthrazit galvanisierten Dreiviertel-Platine, gebläute Schrauben, ein anthrazit lackiertes Zifferblatt, applizierte Indexe sowie Zeiger aus Weißgold, eine elegante Gangreserveanzeige sowie die markentypische Duplex-Schwanenhals-Feinregulierung.

Diese ist montiert auf einer ebenfalls anthrazit galvanisierten und von Hand gravierten Unruhbrücke, die frei zu schweben scheint. Die Schwingbewegungen der darunter liegenden Schraubenunruh erscheinen wie ein pulsierendes Herz, das im Inneren des Manufakturkalibers 66-09 schlägt.

Die Schwanenhals-Feinregulierung wird in Glashütte seit 1888 verwendet. Zur Regulierung der Uhr wird dabei eine Stellschraube an der Schwanenhalsfeder justiert. Sie nimmt über den Rücker Einfluss auf die Unruhspirale. Durch Verändern der Rückerposition wird die wirksame Länge der Spirale beeinflusst und somit der Gang der Uhr reguliert.

Die Duplex-Schwanenhals-Feinregulierung ist eine Innovation von Glashütte Original und erweitert dieses Grundprinzip: Mittels einer zweiten Schwanenhalsfeder wird der Eingriff der Ankerpaletten in das Ankerrad optimiert. So kann auf der rechten Seite die Regulierung des Gangs (V/N) und auf der linken die Justierung der Anker-Symmetrie vorgenommen werden.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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