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Gerüchte um Richemont-Kering-Fusion erhalten neue Nahrung

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Die Aktien von Richemont legten am Montag mit drei Prozent für die aktuelle Lage auffallend deutlich zu. Analysten der Schweizer Großbank UBS führen dies auf eine Meldung in dem Blog Miss Tweed zurück.

Dort heißt es, dass Richemont im Januar ein informelles Fusions-Angebot von Kering abgelehnt habe.

Gerüchte über eine mögliche Fusion der beiden Konzerne kursieren schon seit einigen Jahren. Durch die Übernahme des US-amerikanischen Juweliers Tiffany durch LVMH im vergangenen Jahr haben dieser weiter Nahrung bekommen.

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Bei Miss Tweed heißt es dazu: „Die Ablehnung erfolgte, als LVMH am 7. Januar die Übernahme des US-Juweliers Tiffany & Co abschloss, wodurch die Gruppe von Bernard Arnault gestärkt und Richemont und Kering noch weiter in den Schatten gestellt wurden.“

UBS vertritt die Auffassung, dass ein Zusammenschluss der beiden Konzerne aus strategischer Sicht durchaus vernünftig wäre, um mit LVMH um den Spitzenplatz auf dem globalen Luxusgütermarkt zu konkurrieren.

Angeblich hat Kering-CEO Francois-Henri Pinault selbst das Bar- und Aktienangebot dem Richemont-Vorsitzenden und Großaktionär Johann Rupert vorgelegt. Miss Tweed fügt hinzu, dass letzterer mit den von der französischen Gruppe angebotenen Bedingungen unzufrieden war und dem Richemont-Verwaltungsrat das Angebot nicht unterbreitet habe.

Offiziell kommentierte keines der beiden Unternehmen diese Meldung.

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