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Geneva Watch Days 2022: Comeback der „Alpiner Extreme Regulator Automatic”

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Als Flaggschiff kam sie 2005 auf den Markt. Nun kehrt sie aufgefrischt und volle Tatendrang wieder in die Alpina-Kollektion zurück. Und zwar erstmals mit einem 41-Millimeter-Format – zuvor ware es stattliche 48 Millimeter – und einem neu gestalteten Zifferblatt.

Letzteres erinnert an die feine Guillochierung traditionellerer Uhren, kommt aber wesentlich sportlicher und moderner rüber. Denn in Wirklichkeit ist das Alpina-Dreieck, das die Alpengipfel symbolisiert und zahlreich das Zifferblatt der neuen, auf 888 Exemplare limitierten „Alpiner Extreme Regulator Automatic” ziert. Bei den Vorgängermodellen wurde ihnen lediglich ein Platz in der Mitte zugeteilt.

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Das Ziffernblatt ist in Granitgrau gehalten, nach dem Vorbild der Berge aus der Heimat von Alpina, und bildet einen stilvollen Kontrast zu den blauen Stunden- und Sekundenzählern mit Leuchtzeigern. Das Marineblau findet sich auf dem Höhenring, der gummierten Krone und dem strukturierten Kautschukarmband wieder.

Im bis 20 Bar wasserdichten Gehäuse in Kissenform mit sechsfach verschraubter Lünette und Kronenschutz bei 3 Uhr arbeitet das Kaliber AL-650 mit 38 Stunden Gangreserve, das sich bereits seit 2005 bewährt.

Regulatoren wie dieses bieten eine separate Sicht auf jede ihrer Anzeigen. Die Stunden-, Minuten- und Sekundenzeiger sind nicht mittig, sondern getrennt angeordnet: Stunden bei 10 Uhr, Sekunden bei 6 Uhr, Minuten zentral. Diese Anzeige wurde ursprünglich entwickelt, um eine möglichst genaue Ablesbarkeit zu gewährleisten – vor allem dann, wenn sich die Zeiger einmal pro Stunde überlagern.

Die Regulatoren wurden in erster Linie von Eisenbahnschaffnern eingesetzt, um die Genauigkeit der Abfahrts- und Ankunftszeiten zu gewährleisten. Vor allem bei den ersten Langstreckenzügen, die mehrere Zeitzonen durchquerten – insbesondere in den USA – war dies von großer Wichtigkeit.

Alpina war der Auffassung, dass diese Präzision nicht nur einem Berufsstand vorbehalten bleiben sollte, und bot sie seiner ursprünglichen Zielgruppe an: den Entdeckern, den Abenteurern der Alpengipfel (von denen der Name Alpina abgeleitet ist). Als die Marke zu Beginn des 21. Jahrhunderts neu auflebte, wurde dieses Erbe von den ersten „Outdoor“-Regulatoren wieder aufgegriffen – mit dem Modell „Avalanche Regulator“, gefolgt von der „Avalanche Regulator Extreme“.

Der UVP beträgt 1.995 €.

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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