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Garmin hatte ein gutes zweites Quartal 2020 mit einem einstelligen Wachstum in der DACH-Region

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Garmin schließt das zweite Quartal 2020 mit einem Gesamtumsatz von 870 Millionen US-$ ab. Das entspricht einem Rückgang von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Vor allem die starken Bereiche Fitness und Marine konnten negative Entwicklungen in den anderen Segmenten teilweise ausgleichen. Die Bruttomarge lag bei 59,3 Prozent, die operative Marge betrug 21,7 Prozent.

Aktuell hat das Unternehmen mit einer Cyber-Attacke zu kämpfen.

„Wir erzielten starke Finanzergebnisse in einem zweiten Quartal, das von beispiellosen Herausforderungen geprägt war,” sagt Cliff Pemble, Präsident und CEO von Garmin. „Nach einem schwierigen April verbesserten sich die Geschäftsbedingungen aufgrund der Beliebtheit unserer Fitness-, Marine- und Outdoor-Produkte rasch. Wir sind überzeugt, diese Ergebnisse sind Ausdruck der Widerstandsfähigkeit unseres Geschäfts und bestätigen gleichzeitig die hohe Relevanz unserer Produkte in unseren Zielgruppen.“

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„Garmin ist in der DACH-Region im zweiten Quartal trotz der herausfordernden Marktbedingungen einstellig gewachsen, was auf eine gestiegene Nachfrage unserer Fitness-, Outdoor- und Marine-Produkte zurückzuführen ist. Wir haben das Ziel, mit unserer Marke und unseren Produkten Menschen zu inspirieren, ein aktives Leben zu führen. Die positive Resonanz unserer Kunden bestärkt uns in der Weiterführung unserer Strategie,“ resümiert Kai Tutschke, Geschäftsführer Garmin DACH, das zweite Quartal.

Steigende Umsätze in den Segmenten Fitness und Marine

Das Fitnesssegment verzeichnete im zweiten Quartal ein Umsatzwachstum von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, vor allem bedingt durch die starke Nachfrage nach High-End-Wearables und Bike-Produkten.

Außerdem übernahm Garmin mit Firstbeat Analytics den führenden Anbieter für physiologische Analytik im Bereich Sport, Fitness und Gesundheit.

Der Umsatz aus dem Marinesegment steigt um vier Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal –angetrieben von innovativen Plottern und fortschrittlichen Sonarsystemen.
Darüber hinaus präsentierte Garmin mit der quatix Solar im zweiten Quartal die erste Marine-Smartwatch mit Solar-Technologie.

Die Umsätze im Outdoor-Segment sanken um zwei Prozent. Grund ist die rückläufige Nachfrage nach Handgeräten, die allerdings größtenteils durch die hohe Nachfrage nach Multisport-Uhren und Tool Watches kompensiert wurde.

Auch im Bereich Outdoor launchte Garmin jüngst drei mit Solar-Technologie ausgestattete Multisport-Uhren. Durch die Implementation der neuen Technologie verfügen die neuen Modelle „Instinct“, „fēnix“ sowie die neue „tactix Delta“ über eine deutlich höhere Akkulaufzeit.

Durch die negativen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf OEM- und After-Market-Produktkategorien sank der Umsatz im Luftfahrtsegment um 31 Prozent. Ebenso betroffen war der Automotive-Bereich. Produktionsrückgänge der Fahrzeughersteller und eine verminderte Fahrzeugnutzung der Konsumenten führten zu einem Umsatzrückgang von 46 Prozent.

Tags : FenixgarminInstinctsmartwatchestactixwearables
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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