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Fast-Watch im Drive-Through

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Der erste Drive-Through-Swatch-Store ist vermutlich in erster Linie ein Marketinggag –aber kein schlechter – und kein neues Geschäftsmodell der Swatch Group.

Das Mediencho auf die Eröffnung am 3. Oktober in Biel kann sich zumindest sehen lassen.

Auch ein Schmunzeln kann sich wohl niemand bei der Vorstellung verkneifen, im Auto sitzend an einem Schalter mal eben auf die schnelle ein Uhr – und keinen Burger – zu kaufen. Beziehunsgweise Wrist Food, wie es auf der „Speisekarte“ heißt, die bei der Einfahrt passiert wird.

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Swatch selbst nennt seinen Shop, der direkt neben dem spektakulären neuen Hauptsitz in Biel angesiedelt ist, „Swatch Drive Thru“.

Ausgewählt aus dem Wrist-Food-Menü und bestellt per Gegensprechanlage, kann die Uhr sofort am Ausgabefenster bezahlt und abgeholt werden. Verpackt werden die Uhren in einer typischen Burger-Schachtel und einer braunen Papiertüte.

Wem das zu schnell geht, der kann auch anhalten, aussteigen, nach klassischer Manier den Shop betreten und die Uhren in aller Ruhe anschauen, Beratung inklusive.

„Das Konzept des Drive-thru kennt man bis jetzt nur im Gastrobereich. Wir wollen nicht nur innovativ, sondern auch provokativ sein“, meint Alain Villard, Band Manager für den Schweizer Markt.

Die Marke der Swatch Group betreibt weltweit zirka 1.000 Swatch-Stores.

 

 

 

Tags : bielswatchswatch group
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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