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Facebook will zur E-Commerce-Plattform für kleinere Unternehmen werden

Facebook

Aufgrund der globalen Reichweite ist das Ansinnen von Facebook durchaus dazu angetan, anderen Online-Giganten Konkurrenz zu machen.

„Im Moment stehen viele kleine Unternehmen vor großen Schwierigkeiten und immer mehr planen, eine Online-Präsenz aufzubauen. Unser Ziel ist es, den Online-Einkauf nahtlos zu gestalten. Jedes Unternehmen, vom Kleinunternehmer bis hin zur globalen Marke, soll die Möglichkeit haben, unsere Anwendungen zu nutzen, um mit Kunden in Kontakt zu treten. Aus diesem Grund führen wir Facebook Shops sowie einige neue Funktionen ein, die die Menschen zum Einkaufen inspirieren und das Kaufen und Verkaufen auf unseren Plattformen erleichtern sollen“, heißt es in der Pressemitteilung von Facebook.

Facebook Shops ermöglichen es Unternehmen, kostenlos einen Online-Shop einzurichten, auf den Kunden sowohl auf Facebook als auch Instagram zugreifen können.

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Unternehmen können die Produkte, die sie anbieten möchten, aus ihrem Katalog auswählen und dann ihren Shop mit einem Titelbild und einem Farbschema, das ihre Marke präsentiert, anpassen. „Das bedeutet, dass jeder Verkäufer, unabhängig von seiner Größe oder seinem Budget, sein Geschäft online bringen und jederzeit und überall mit Kunden in Verbindung treten kann“, preist Facebook das neue Konzept an.

Genau wie in physischen Geschäften besteht in Facebook Shops die Möglichkeit über WhatsApp, Messenger oder Instagram Direct Kontakt aufzunehmen und Fragen zu stellen, Hilfe zu erhalten, Bestellungen nachzuverfolgen und vieles mehr.

Deutschland gehört zu den ersten Ländern, in denen bereits seit gestern Facebook-Shops eingerichtet werden konnten.

Als weitere Funktion kommt Live Shopping hinzu. Dabei können Produkte aus dem eigenen Facebook-Shop oder Katalog gekennzeichnet werden, bevor sie live gehen. Diese werden dann im unteren Bereich des Videos angezeigt, so dass die Zuschauer einfach darauf tippen können, um mehr zu erfahren und die Produkte zu kaufen.

Das Projekt solle vor allem kleineren Unternehmen helfen, in der Corona-Krise zu überleben, sagte Facebooks Gründer und Chef Mark Zuckerberg der Deutschen Presse-Agentur.

„Es ist etwas, woran ich schon länger interessiert war, aber als Covid-19 kam, wurde es wirklich kritisch und dringend.”

Deswegen sei die Entwicklung von Facebook Shops „drastisch beschleunigt” worden.

Tags : Coronae-commercefacebookOnlinehshopOnlinhandelZuckerberg
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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