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Erster Pop-up-Store “Deutsche Uhren“ war ein voller Erfolg

popup – Kopie

Beflügelt die Corona-Zeit dazu, neue Dinge einfach einmal auszuprobieren und Projekte tatsächlich durchzuführen, bei denen man in normalen Zeiten vielleicht sofort abgewunken hätte? Offenbar ist dem so.

In punkto Digitalisierung sind sich eigentlich alle einig, dass diese durch den Lockdown beschleunigt wurde. Aber auch im stationären Bereich steckt noch viel Potenzial für die Uhrenbranche. Das stellten nun nun drei deutsche Marken unter Beweis: Mühle-Glashütte, MeisterSinger und D. Dornblüth & Sohn.

Das Konzept Pop-up-Store ist einfach, aber effektiv: In ungenutzten Gewerberäumen wird kurzfristig ein Geschäft eingerichtet, das nur für einige Tage oder wenige Wochen bestehen soll. Der weltweit erste Pop-up-Store „Deutsche Uhren“ öffnete vom 27. bis zum 29. August in der Hochstraße 24/26 in Wipperfürth.

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Hier präsentierten die Eigentümer der Manufakturen Mühle-Glashütte, MeisterSinger und D. Dornblüth & Sohn ihre Kollektionen – allesamt Marken, die sonst in Wipperfürth nicht erhältlich sind.

 

Speziell für diesen Anlass, also nur für drei Tage, bot MeisterSinger zudem gegen einen kleinen Aufpreis an, jede Uhr mit einem Glasboden zu versehen, auf dem das Rathaus von Wipperfürth abgebildet ist. Damit wird Wipperfürth künftig in einer Reihe mit Wien und Zürich stehen, Städte zu denen MeisterSinger in der Vergangenheit City-Editionen angeboten hat.

Die Idee für den Pop-up-Store hatte Frank-Michael Müller, Kandidat für das Amt des Bürgermeisters, Geschäftsführer des auf Branchenmarketing spezialisierten Unternehmens Responsio und Urheber des Uhren-Monitors. „Ein solcher Shop ist eine Bereicherung für die Innenstadt, macht sie für die Besucher und Besucherinnen aus Wipperfürth und auch aus anderen Städten noch interessanter.“

„Das Event und die durchweg positive Kundenresonanz hat uns dazu inspiriert, im nächsten Jahr eine Veranstaltung im gleichen Format zu planen. Vielen Dank an alle Kunden und Kollegen für die erfolgreichen Tage in Wipperfürth“, resümiert Dirk Dornblüth von D. Dornblüth & Sohn.

John von Steen, geschäftsführender Gesellschafter von MeisterSinger ergänzt: „MeisterSinger ist begeistert davon, an dem einmaligen Projekt, initiiert von Frank-Michael Müller, in Wipperfürth teilgenommen zu haben. Es ist ein Beispiel für Kreativität und Flexibilität in nicht ganz einfachen Zeiten. Und es war ein Super-Event mit sehr vielen interessierten und begeisterte Konsumenten. Unsere stationären Partner im Bergischen Land werden sicher in der nächsten Zeit die entsprechende Resonanz in ihren Geschäften spüren.“

„Eine neue Form, um mit unseren Kunden direkt in Kontakt zu kommen, was sich in Wipperfürth als sehr positiv erwiesen hat. Emotionen lassen sich so leichter und direkter transportieren, wovon auch der Fachhandel partizipieren wird“, bestätigt Thilo Mühle, CEO von Mühle-Glashütte.

Die Idee entstand in München

Auf der Inhorgenta Munich fiel Frank-Michael Müller auf, dass in der beliebten „City“-Edition von MeisterSinger mit Städten von Amsterdam über München bis Zürich eine für ihn wichtige Stadt fehlt: Wipperfürth. Da MeisterSinger und Mühle-Glashütte gemeinsame Aktivitäten zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Okto ber 2020 planten, war für ihn klar, dass ein Pop-up-Store mit beiden Marken funktionieren kann. Am Ende waren es dann sogar drei deutsche Uhrenmarken.

Für Frank-Michael Müller gab es bei der Planung drei Kriterien: „Ein Popup-Store darf keine Konkurrenz zum örtlichen Handel sein, sondern soll Produkte und Marken anbieten, die sonst nicht in Wipperfürth zu kaufen sind. Er sollte Menschen aus anderen Städten nach Wipperfürth locken.“

Ganz wichtig ist es ihm, zu betonen, dass weder er noch seine Firma Responsio an dem Pop-up-Store finanziell beteiligt sind. Die Premiere des ersten Pop-upStores „Deutsche Uhren“ war ein voller Erfolg, freut sich Frank-Michael Müller. „Nicht nur Menschen aus Wipperfürth kamen zahlreich, sondern auch aus der Umgebung. Und diese hatten zum Teil eine einstündige Anfahrt in Kauf genommen. Der Zuspruch war so gut, dass wir immer wieder nachzählen mussten. Denn aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen durften sich nur maximal zwölf Personen im Geschäft aufhalten. Auffällig war auch, dass eine ganze Reihe an Besuchern ganz gezielt gekommen war, um sich über bestimmte Modelle zu informieren. Der Pop-up-Store ‚Deutsche Uhren‘ war eine tolle Sache, die zudem noch richtig Spaß gemacht hat.“

Die Geschäftsführer von MeisterSinger, D. Dornblüth & Sohn und Mühle-Glashütte berichten im Internet über dieses außergewöhnliche Projekt in Corona-Zeiten. (Quelle mediabrandcast, Michael Enzenauer)

 

 

Tags : Dirk DornblüthDornblüthFrank-Michael-MüllerJon van Steenmeistersingermuhle glashuttePop-up-StoreresponsioThilo MühleWipperfürth
Antje Heepmann

The author Antje Heepmann

Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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