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Einzigartige Zeitmesser für eine einzigartige Aktion: Only Watch (Teil 2: Chanel, F.P. Journe, Frederique Constant, Girard-Perregaux, Ludovic Ballouard, Maurice Lacorix, Ulysse Nardin)

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Morgen findet zum neunten Mal die Auktion Only Watch auf dem Palexpo-Gelände in Genf statt. Dann kommen außergewöhnliche und einzigartige Zeitmesser von über 50 Marken und Kooperationen unter den Hammer von Christie’s und zwar für den guten Zweck.

Der Erlös kommt der „Monegasque Association Against Muscular Dystrophy“ zur Erforschung und Bekämpfung der vererbten Muskelerkrankung zugute, lediglich ein Prozent werden für die Kosten verwendet. Christie’s übernimmt die Logistik der Ausstellung und Versteigerung der Uhren. Bis heute konnten dank Only Watch über 70 Millionen € für die Organisation zur Verfügung stellen.

Die Schirmherrschaft hat Fürst Albert II. inne: „Die Welt mag sich verändert haben“, schreibt er im Grußwort des Katalogs zur Auktion mit Blick auf die Corona-Pandemie, „aber in einem sind wir uns alle einig: Es braucht mehr Only-Watch-Projekte, die zeigen, wie Luxus, Handwerkskunst und vor allem das gemeinsame und kreative Engagement von Menschen uns allen Hoffnung geben kann.“

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Luc Pettavino, Präsident der Association Monégasque contre les Myopathies und Gründer/Organisator von Only Watch, sagt:

„Diese neunte Ausgabe von Only Watch ist wirklich ein Meilenstein, nicht nur wegen der Bedeutung, die die Veranstaltung in der globalen Uhrengemeinschaft gewonnen hat, sodass wir den Veranstaltungsort in die Palexpo verlegt haben, die einen idealen Rahmen bietet. Das liegt auch daran, dass die 55 atemberaubenden Kreationen, die mit Unterstützung unseres Partners Christie’s versteigert werden, die Messlatte erneut sehr hoch gelegt haben. Ich bin sowohl demütig als auch erstaunt über die Tatsache, dass Only Watch zu diesem verbindenden Ereignis für die Besten der Besten der Uhrmacherkunst, für Grandes Maisons, aber auch für unabhängige Uhrmacher geworden ist. Das ermöglicht es uns, einen echten Unterschied in der Erforschung der Duchenne-Muskeldystrophie zu machen und die bevorstehenden klinischen Studien zu finanzieren, die für 2022 geplant sind. Only Watch ist eine seltene Illustration dieses Zitats von Mathmata Gandhi: ‚Auf sanfte Weise können Sie die Welt erschüttern‘.“

Pettavino ist der Gründer einer der renommiertesten Bootsmessen der Welt. Er nutze seine Freundschaften mit Führungskräften bei Blancpain, dem damalien Sponsor der „Monaco Yacht Show“, um andere Luxusuhrenmarken der Swatch Group zu treffen und ihnen das Konzept Only Watch vorzustellen. Mit den ersten Marken an Bord nahm die Idee schnell an Fahrt auf.

Folgende Marken und Kooperationen haben für die diesjährige Ausgabe spezielle Only-Watch-Zeitmesser kreiert und zur Verfügung gestellt:

Akrivia, Andersen Genève Edward Sexton x Armin Strom, Artya x John Mc Laughlin, Atelier de Chronometrie, Audemars Piguet, Baltic, Bell & Ross, Blancpain, Boucheron, Bovet 1822, Bregeut, Bulgari, Carl F. Bucherer, Chanel, Charles Girardier, Chopard, Cyrus Genève, Czapek Genève, D. Candaux x Saturno, De Bethune x Voutilainen, F.P. Journe x Francis Ford Coppola, Faberge, Frederique Constant, Girard-Perregaux x Bamford Watch Department, H. Moser & Cie., Hermès, Hublot, Jacob & Co., Jaquet Droz, Konstantin Chaykin, Krayon, Laurent Ferrier, Louis Moinet, Lousi Vuitton, Ludovic Ballouard, Maurice Lacroix, MB&F, Montblanc, Moritz Grossmann, Patek Philippe, Perrelt, Rebellion Timepieces, Reservoir, Richard Mille, Romain Gauthier, Speake Marin, TAG Heuer, Trilobe x Daniel Buren, Tudor, Ulysse Nardin, Urwerk, Zenith x Felipe Pantone

Stellvertretend für die vielen spannenden Zeitmesser wird hier eine Auswahl vorgestellt, Teil 2 (Teil 1)

Chanel

Schwarz? Weiß? Bei der „J12 Paradoxe“, die Chanel für Only Watch in zweifacher Ausführung zur Verfügung stellt, stellt sich die Frage nicht. Das Design basiert auf einer technischen Herausforderung: zwei hochbeständige Keramikgehäuse in verschiedenen Farben ohne Zerbrechen zu schneiden und zu einem einzigen Gehäuse zu kombinieren. Beide Versionen sind mit dem COSC-zertifizierten Automatikwerk 12.1 ausgestattet.

Schätzpreis: 28.000-37.000 €

F.P. Journe

Bei der „FFC“ werden die Minuten werden durch eine rotierende Scheibe in der 12-Uhr-Position abgelesen, während die beweglichen Finger augenblicklich erscheinen oder verschwinden, um die Stunde entsprechend ihrer Position anzuzeigen. Die Finger sind von einer mechanischen Hand inspiriert, die von Ambroise Paré (1509-1590), dem Vater der modernen Chirurgie, geschaffen wurde. „Diese Uhr wurde 2012 beim Abendessen im Haus von Francis Ford Coppola im Napa Valley geboren. Er fragte mich, ob es möglich sei, die Zeit mit einem Zeiger in einer Uhr abzulesen. Ich antwortete, dass die Idee interessant sei und darüber nachdenken müsse. Aber wie zeigt man 12 Stunden mit fünf Fingern an? Es war keine leichte Sache und diese komplexe Herausforderung hat mich inspiriert und motiviert. Als ich es herausgefunden hatte, schickte Francis sofort die Skizzen für die Fingerpositionen. Nach über zwei Jahren konnte ich mich endlich auf ‚Fecit‘ konzentrieren. Nach sieben Jahren Entwicklungszeit bin ich stolz, den FFC-Prototyp präsentieren zu können“, erläutert François-Paul Journe seinen Beitrag zu Only Watch.

Schätzpreis: 279.000-372.000 €

Frederique Constant

Die „Highlife Monolithic Manufacture“ ist der einzige Zeitmesser, der mit dem monolithischen Oszillator ausgestattet ist, der von einem 41 Millimeter großen „Highlife“-Gehäuse aus 18 Karat Roségold umgeben ist. Die Öffnung bei 6 Uhr erlaubt den Blick durch das Zifferblatt auf das FC-810-Uhrwerk, welches das 30. Manufakturkaliber von Frederique Constant ist. Aus Silizium gefertigt und in der Größe einer traditionellen Unruh ersetzt er die 26 Komponenten eines Standard-Asssortiments durch nur drei, die auf einer Ebene verteilt sind. Mit 288.000 Halbschwingungen pro Stunde (40 Hz) treibt es einen Sekundenzeiger an, der 80 Schritte pro Sekunde macht, was mit bloßem Auge als fließende Bewegung wahrgenommen wird.

Schätzpreis: 26.000-33.000 €

Girard-Perregaux x Bamford Watch Department

Die Manufaktur feiert derzeit ihr 230-jähriges Bestehen und hat eine Ikone der 1970er-Jahre neu erfunden, die bahnbrechende „Casquette“. Die „Casquette Only Watch“ wurde in Zusammenarbeit mit dem Bamford Watch Department entwickelt und greift das Original auf, fügt aber eine bemerkenswert moderne Note hinzu.

Schätzpreis: 9.000-19.000 €

Ludovic Ballouard

Ludovic Ballouards Philosophie ist es, für die Gegenwart zu leben, und seine Uhren spiegeln dies wider, indem sie nur die gegenwärtige Stunde anzeigen. Bei seiner patentierten springenden Stunde Half Time werden die Stundenzahlen von zwei gegenläufigen Scheiben geschnitten, die erst bei 12 Uhr korrekt ausgerichtet sind, um die aktuelle Stunde anzuzeigen. Die Uhr hat daher keine Stundenzeiger. Retrograde Minuten in der unteren Zifferblatthälfte komplettieren die Anzeigen.

Schätzpreis: 37.000-56.000 €

Maurice Lacroix

In diesem Jahr hat Maurice Lacroix in Zusammenarbeit mit Mahindra Racing eine auffällige Komposition geschaffen, die „Aikon Master Grand Date Only Watch 2021“. Sie präsentiert sich in einem 47-Millimeter-Gehäuse aus Kohlefaser, das früher in einem Mahindra Racing-Auto verwendet wurde, und schwarzem DLC-Edelstahl. Dies ist das erste Mal, dass Maurice Lacroix ein Beispiel seiner äußerst „Aikon“-Kollektion aus Kohlefaser vorstellt.

Schätzpreis: 11.000-17.000 €

Ulysse Nardin

In diesem Jahr ist der von Ulysse Nardin für Only Watch versteigerte Zeitmesser keine Armbanduhr, sondern ein verrücktes, hochfliegendes Uhrmacherobjekt, ein Kunstwerk, ein Stück Design und Architektur, ein Spielzeug: das „UFO“. Der kugelförmige Aluminiumfuß der Tischuhr, auf dem die mundgeblasene Glaskuppel durch ein Bajonettsystem befestigt ist, wird durch eine spezielle eloxierte Oberflächenbehandlung orange gefärbt. Auch die drei Verbindungszylinder und die drei unteren Anker des Uhrwerks sind orange.

Schätzpreis: 56.000-74.000 €

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Nach dem Studium der Germanistik begann ich 1999 meine journalistische Laufbahn als Volontärin beim Branchenmagazin „U.J.S. Uhren Juwelen Schmuck ”. Bis 2018 blieb ich zunächst als Redakteurin und später als stellvertretende Chefredakteurin bei der U.J.S. und war für Themen- und Konzeptplanung, Recherche, Artikelerstellung und den digitalen Auftritt zuständig. 2018 wechselte ich zur Fachzeitschrift „GZ Goldschmiede Zeitung“. Seit Oktober 2019 bin ich Teil des internationalen Teams von WatchPro und betreue redaktionell den deutschsprachigen Auftritt des Magazins für die Uhrenbranche.

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